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Otte-Kinast informierte sich über Eierhof

Groß Lafferde Otte-Kinast informierte sich über Eierhof

Die mögliche neue Landwirtschaftsministerin der niedersächsischen CDU, Barbara Otte-Kinast, besuchte den Eierhof der Familie Lüddeke in Groß Lafferde.

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Zum Besuch der möglichen neuen Ministerin (2.v.r.) kamen auch Interessierte aus dem Bereich der Landwirtschaft.

Gross Lafferde. Große Kundgebungen im Vorfeld von Wahlen kennt man zur Genüge. Dort ergibt sich oft wenig Gelegenheit zum Gespräch. Das war am Samstag ganz anders. Die mögliche neue Landwirtschaftsministerin der niedersächsischen CDU, Barbara Otte-Kinast, besuchte den Eierhof der Familie Lüddeke in Groß Lafferde.

Zunächst stand sie in trauter Runde am Esszimmertisch Rede und Antwort über ihren Werdegang und ihre Ideen. Mit am Tisch saßen der Peiner CDU-Landtagskandidat Christoph Plett, Landwirte aus der Gemeinde, Vertreterinnen der Landfrauen, Nachwuchslandwirte, die Gastgeber und die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann: Otte-Kinast hatte vor Jahren einen Teil ihrer Ausbildung im Betrieb der Familie Pahlmann bei Gifhorn absolviert.

„Der Raum Peine ist stark durch die Industrie geprägt, das stellt die Landwirtschaft vor ganz besondere Herausforderungen. Familienbetriebe leisten Herausragendes und sind ein wichtiger Wirtschaftszweig, der sehr zur Wertschöpfung und zum Erhalt der Landschaft in dieser Region beiträgt“, lobte Otte-Kinast. Die 53-Jährige kommt selbst aus der Landwirtschaft, ist gelernte ländliche Hauswirtschaftsleiterin, engagiert sich bei den Landfrauen und in der Kommunalpolitik. Sie stammt aus Ehmen bei Wolfsburg und lebt im Weserbergland. Dort betreibt sie mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb samt Hofladen.

Sie sucht derzeit das Gespräch mit den Menschen in den Regionen Niedersachsen. „Ich möchte nach den Wahlen gleich loslegen und wissen, welche Fragen anstehen“, bekräftigt sie. Für ihre Ziele und Ideen erntete sie in Groß Lafferde viel Zustimmung.

Hausherr Karsten Lüddeke berichtete von seiner Arbeit und von Widerständen, mit denen er zu kämpfen hat. „Durch das Verbot der Schnabelkürzung haben wir viele Probleme mit verletzten Hühnern. Viele Verbraucher denken, wir würden den Hühnern die Schnäbel amputieren. Entfernt wird mittels Infrarot eine kleine scharfe Spitze. Davon merken die Hühner nach kurzer Zeit nichts mehr, sie können aber ihre Artgenossen nicht mehr verletzen“, erklärte er.

Beim Gang durch den Stall und die Sortier- und Packstation übernahm Junior Tilman Lüddeke die Führung. Er berichtete viel Wissenswertes über die Unterschiede zwischen Freiland-, Bio- und Bodenhaltungseiern und über die Erträge des Hofes.

Von Dr. Nicole Laskowski

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