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Ortsrat reagiert auf Beschwerden zur Verkehrssituation

Info-Veranstaltung in Groß Ilsede Ortsrat reagiert auf Beschwerden zur Verkehrssituation

Geschwindigkeitsüberschreitungen, Falschparker und Stau an der Ampel: Die Beschwerden über das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer in Groß Ilsede häufen sich.

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Bei der Infoveranstaltung zur Verkehrssituation in Groß Ilsede (v.l.): Stefan Brakhane, Ilse Schulz und Christian Gleicher.

Quelle: Lena Brandes

Gross Ilsede. Schwerpunkte sind die Dorfstraße, der Schmedenstedter Weg sowie die Kreuzung Eichstraße, Poststraße/Gerhardstraße. Der Ortsrat hat nun eine Infoveranstaltung organisiert, zu der 40 Bürger kamen.

Geschwindigkeitsüberschreitungen, Falschparker und Stau an der Ampel: Die Beschwerden über das Fehlverhalten vieler Verkehrsteilnehmer in Groß Ilsede häufen sich. Schwerpunkte sind die Dorfstraße, der Schmedenstedter Weg sowie die Kreuzung Eichstraße, Poststraße/Gerhardstraße. Eine vom Ortsrat am Dienstag organisierte öffentliche Informationsveranstaltung sollte zur Darlegung und Klärung der Probleme dienen. Rund 40 Bürger nahmen teil.

Christian Gleicher, Leiter der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Peine, informierte über Regeln und Regelungen im Straßenverkehr und Möglichkeiten der Problembeseitigung. Er mahnte zur Rücksichtnahme. „Die Einhaltung der Regelungen muss kontrolliert werden. Das scheitert meist an personellen Ressourcen“, so Gleicher. Die Verwaltung dürfe nur den ruhenden Verkehr kontrollieren und die Geschwindigkeit überwachen. Die Befugnis, einen Verkehrsteilnehmer anzuhalten, habe nur die Polizei.

Zur Lösung der Probleme fordern viele Bürger die Einrichtung einer 30er-Zone. „30er-Zonen darf es nur in Wohngebieten geben, zudem können sie keine einzelnen Straßen berücksichtigen. Radwege und Ampeln sind nicht zulässig“, gab Gleicher zu bedenken. Ein verkehrsberuhigter Bereich sei nur möglich in einer 30er-Zone sowie in Bereichen, wo der Aufenthalt von Personen auf Straßen im Vordergrund stehe.

Seitenradargeräte messen die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer – allerdings ohne Fotos zu machen. „Die Geräte dienen dazu, objektive Anhaltspunkte zu sammeln, wie die Verkehrssituation ist“, erklärte Gleicher. Gegebenenfalls können weitere Maßnahmen eingeleitet werden.

Die Bürger bemängelten, dass Seitenradargeräte oft falsch platziert seien. Im Schmedenstedter Weg müsse das Gerät beispielsweise am Ende der Straße angebracht werden, nicht in der Mitte.

Stefan Brakhane (Gemeindeverwaltung) erklärte die eingeschränkte Handlungsbefugnis der Behörden: „Eine Behörde darf nur einschreiten, wenn sie dazu gesetzlich ermächtigt ist. Die Aufstellung von Verkehrsschildern muss zwingend erforderlich sein, ansonsten ist sie rechtswidrig und somit verboten. Subjektive Einschätzungen rechtfertigen keine Schilderaufstellung“, sagte Brakhane.

Der Einwand, dass die Ampelphasen an der Kreuzung Eichstraße, Poststraße, Gerhardstraße zu kurz seien, wurde von Gleicher widerlegt: „An einer Ampel gibt es die Regelung, dass jeder nach 90 Sekunden Grün haben muss. So auch an dieser Kreuzung.“

Ortsbürgermeisterin Ilse Schulz sagte abschließend: „Die Probleme entstehen durch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Es gibt keine schnelle Lösung dafür.“

Von Lena Brandes

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