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Ilsede Offene Ganztagsschule: Adenstedt stellt Anfrage
Kreis Peine Ilsede Offene Ganztagsschule: Adenstedt stellt Anfrage
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23:00 14.04.2016
Die Grundschule Groß Lafferde: Die Schulleitung hat mit einem erneuten Antrag den Wunsch nach einem Ganztagsangebot bekräftigt. Quelle: Archiv
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Darin beantragt die Schulleitung, falls die offene Ganztagsschule nicht zum Schuljahr 2016/2017 genehmigt wird, dies erneut für das darauffolgende Jahr. Verwiesen wird in dem Schreiben auch auf eine bereits 2012 in Groß Lafferde erfolgte Schulkindbetreuung am Nachmittag, bei der das evangelische Gemeindehaus für die Essensversorgung genutzt wurde.

Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) erklärte: „Wir werden den Antrag nun noch einmal prüfen und in die Beratungen geben.“ Eine Umsetzung noch im Schuljahr 2016/2017 sei aber sowohl ressourcen- als auch finanztechnisch nicht mehr möglich. Der Verwaltungschef sagt aber auch: „Wir müssen jetzt zu Ergebnissen kommen.“ Er habe Verständnis für die Sorgen und Nöte der Eltern, denn in den Grundschulen Oberg und Groß Ilsede, wo es ein Ganztagsangebot gibt, gebe es Engpässe. Möglicherweise ließe sich in Groß Lafferde ein befristetes Ganztagsangebot für ein bis zwei Jahre einrichten. Ob dies aber überhaupt möglich sei, wisse er nicht. Fründt betonte aber auch: „Wir können nicht an drei Standorten Ganztagsschulen einrichten.“

In Adenstedt hat der Ortsrat eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, ob die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule im Ort in Verbindung mit der Hauptstelle der Grundschule in Gadenstedt möglich wäre, legte der stellvertretende Ortsbürgermeister Jörg Roffmann dar. Zum Fall Adenstedt sagt Bürgermeister Fründt auf PAZ-Anfrage, er sehe keine Möglichkeit zur Umsetzung, da es sich um eine Außenstelle der Grundschule Gadenstedt handele. Letztere soll laut einem bereits vor der Fusion vom Lahstedter Rat gefassten Beschluss zum Schuljahr 2018/19 Ganztagsschule werden.

Die Ilseder Verwaltung will bis Mitte des Jahres ein pädagogisches Konzept vorlegen, aus dem konkrete Planungen abgeleitet werden sollen. „Wir gucken, was das Beste für die Kinder ist“, verdeutlichte Fründt. Dabei sei nicht entscheidend, wo ein Ganztagsangebot installiert werde, sondern wie. „Was letzten Endes dabei herauskommt, ist offen.“ Doch gerade das interessiert die Eltern besonders. Denn es geht nicht nur um das immer mehr nachgefragte Ganztagsangebot, auch die Sorge um den Fortbestand der kleinen Schulstandorte spielt dabei eine Rolle.

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