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Öl-Desaster: Grundwasser nicht verunreinigt

Groß Ilsede Öl-Desaster: Grundwasser nicht verunreinigt

„Wir können Entwarnung geben“, sagt Sandra Ramdohr, Sprecherin des Wasserverbandes Peine. Nachdem in Groß Ilsede Heizöl aus der Zapfsäule einer alten Tankstelle auslief, stehe das Kanalsystem nun wieder zur Verfügung. Ins Grundwasser sei nichts gelangt.

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Das Bild zeigt den Zulauf am Pumpwerk. Auch hinter dem Gitter, was das Eindringen von größeren Teilen verhindert, hatte sich Öl gesammelt. Dort mussten es mit verschiedenen Schlauchgrößen abgepumpt werden.

Quelle: privat

Ilsede-Groß Ilsede. Wenn Öl sprudelt, kann das ein Grund zur Freude sein – doch in Groß Ilsede war es das nicht: Am Mittwoch floss für mehrere Minuten Öl aus der Zapfsäule einer alten Tankstelle gegenüber des Ilseder Schulzentrums. „Wenns blöd läuft, muss ich den ganzen Schaden selber bezahlen“, sagt der Eigentümer aus Peine. Zurzeit ermittelt die Polizei, wie es zu dem Vorfall kam.

Im Gespräch mit der PAZ erklärt der Peiner, dass er ursprünglich vorgehabt habe das Wohnhaus am Grundstück in Stand zu setzen – das sei nun finanziell äußerst schwierig. Er hoffe deshalb, dass die Polizei einen Täter ermittelt, der dann für den Schaden aufkommt. „Wie es zu dem Öl-Austritt kam ist noch nicht klar, wir haben aber Hinweise, um weitergehend zu ermitteln“, sagt Polizeisprecher Peter Rathai. Einen Verursacher könnte je nach Gewässerverunreinigung eine Geldstrafe oder sogar Gefängnis drohen.

Nach Angaben des Wasserverbandes Peine seien bei dem Öl-Austritt etwa 150 bis 170 Kubikmeter Wasser verunreinigt worden – ein Kubikmeter sind 1000 Liter. Das Öl-Wasser-Gemisch wurde per Absaugwagen abgepumpt. Gefahr bestehe nun aber nicht mehr, sagt Sandra Ramdohr vom Wasserverband: „Das schnelle Eingreifen verhinderte, dass Öl ins Grundwasser oder in den Abwasserkreislauf gelangte.“ Trotz der schnellen Arbeit der Ilseder Feuerwehren, ist das Öl bis zum Regenwasserpumpwerk an der alten Kläranlage gelaufen. „Etwa 2,5 Kilometer Regenwasserkanal von der Schadensstelle bis zum Regenrückhaltebecken waren betroffen“, erklärt Ramdohr. Deshalb musste der Kanal bis in die späten Abendstunden gespült werden. „Das Kanalsystem steht nun aber wieder zur Verfügung.“

sip

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