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Ilsede Streik für bessere Arbeitsbedingungen
Kreis Peine Ilsede Streik für bessere Arbeitsbedingungen
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14:31 11.02.2019
Ein Teil der pädagogischen Mitarbeiter der Astrid-Lindgren-Schule Ilsede streiken in Hannover für bessere Arbeitsbedingungen. Quelle: Archiv
Ilsede

Für einen Warnstreik auf die Straße gegangen sind am Montag zahlreiche Lehrer, Sozialpädagogen und therapeutische Mitarbeiter von verschiedenen Schulen aus den Bereichen Braunschweig, Wolfsburg, Hannover, Osterode, Göttingen, Osnabrück und Stade. Mit dabei waren auch 22 pädagogische Mitarbeiter der Astrid-Lindgren-Schule (ALS) Groß Ilsede, weitere Schulen aus dem Kreis Peine warn diesmal nicht dabei. Die Angestellten im öffentlichen Dienst fordern unter anderem sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber ein Plus von 200 Euro im Monat und eine Umwandlung der Teilzeit- in Vollzeitverträge.

Schulbetrieb war gewährleistet

„Von unserer Schule streiken heute 22 der 46 pädagogischen Mitarbeiter“, antwortet Christine Kindler-Schöe, Schulleiterin an der ALS, auf Nachfrage der PAZ. Sie weist darauf hin, dass die pädagogischen Mitarbeiter ihrer Schule nicht mit denen anderer Schulen vergleichbar seien. „Es sind ausgebildete Fachkräfte, in der Regel Sozialpädagogen und Therapeuten.“ An der Astrid-Lindgren-Schule werden Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung unterrichtet. Trotz des Streikes sei jedoch der Betrieb an der Schule gewährleistet gewesen.

In Hannover hat am Montagnachmittag eine zentrale Kundgebung stattgefunden, auf der die Gewerkschaftsvorsitzende der GEW, Laura Pooth, die Forderungen der Gewerkschaftsmitglider bekräftigte.

Weitere Streiks können folgen

Aufgerufen zu dem Warnstreik hatten Verdi, die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) sowie der Beamtenbund vor dem Hintergrund des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst. Für andere Bundesländer sind in dieser Woche ebenfalls weitere Warnstreiks angekündigt. Sie können neben den Schulen auch Ämter, Universitätskliniken oder die Polizei betreffen. In der vergangenen Woche war die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ergebnislos zu Ende gegangen. Ende des Monats findet die dritte und voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde statt.

Von Antje Ehlers

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