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Ilsede Oberger „wohnte“ auf einmal in Edemissen
Kreis Peine Ilsede Oberger „wohnte“ auf einmal in Edemissen
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20:30 24.03.2015
Der Oberger Hardy Siedentop zeigt einen Teil der Korrespondenz mit der Postbank. Die hatte ihn kurzerhand nach Edemissen „umziehen“ lassen. Quelle: js

Wegen doppelter Straßennamen in der neuen Gemeinde Ilsede waren im Zuge der Fusion mit Lahstedt 42 Straßen umbenannt worden. Im neuen Twerkamp in Oberg, der zuvor Kleiner Weg hieß, wohnt Hardy Siedentop. Nachdem die Umschreibung durch die Gemeinde noch problemlos funktionierte, hat der Oberger festgestellt, dass das nicht bei allen Firmen so einfach geht. Denn die Adresse muss natürlich auch bei Internetdiensten und Co. bekannt gegeben werden - und im Fall des Obergers eben auch bei der Postbank. Ein exemplarisches Problem.

Bereits Ende Januar hatte Siedentop zum ersten Mal versucht, der Postbank seine neue „alte“ Adresse mitzuteilen. „Vorher hatte ich mit denen nie Probleme, aber das war jetzt schon ziemlich kompliziert“, sagt Siedentop. Denn als der Oberger dem Unternehmen seine neue Adresse mitteilte, verortete das den Oberger kurzerhand in Mödesse in der Gemeinde Edemissen - dort gibt es ebenfalls einen Twerkamp. „In deren System passten wohl Straßenname und Postleitzahl nicht zusammen“, versucht er zu erklären.

Zwei Monate ärgerte sich der Oberger allein bei der Postbank mit der leidigen „Ummeldung“ herum. Zig Telefonate, Fax-Sendungen und Besuche in einer Peiner Postbank-Filiale später war das Bemühen vor wenigen Tagen endlich von Erfolg gekrönt. Nach acht vergeblichen Anläufen. „Ein bisschen witzig fand ich die Situation zwar schon“, sagt Siedentop. „Aber die Lauferei war auch nervig. Ich habe sehr viel Zeit dafür aufbringen müssen.“ Schließlich sei die Ummeldung bei diversen Unternehmen nötig, nicht nur bei einem. „Und ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als mich nur umzumelden.“

Seinen Fall sieht Siedentop exemplarisch. „Für mich war das alles nur ziemlich ärgerlich, aber letztlich halb so wild. Aber stellen Sie sich mal vor, Sie sind nicht mehr gut zu Fuß, alt oder gebrechlich. Da kann so eine Situation ganz schön überfordern...“

js

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