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Ilsede „Oberg wird eine Riesen-Baustelle“
Kreis Peine Ilsede „Oberg wird eine Riesen-Baustelle“
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10:00 27.01.2016
Blick auf die Oberger Hauptstraße (K 26). Sie soll in diesem Jahr erneuert werden. Quelle: Archiv

Um die geplanten Vorhaben ging es nun in der mit rund 40 Gästen gut besuchten Sitzung des Ortsrates, der zusammen mit dem Ausschuss für Bauen und Abwasser tagte.

Ausgebaut werden soll im Rahmen der Dorferneuerung zum einen der Peiner Weg. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 840 000 Euro. Zum anderen soll auch das Schulhofumfeld an der Grundschule Oberg für rund 200 000 Euro im Rahmen der Dorferneuerung umgestaltet werden. Beide Gremien haben die vorgestellten Planungen einstimmig befürwortet, teilte Ortsbürgermeister Rissel mit. „Die Dorferneuerung ist eine einmalige Gelegenheit für Oberg“, ist er überzeugt.

Als Mustervorlage für den Ausbau des Peiner Wegs soll der „Hasenwinkel“ dienen. Bei den Anliegern des Peiner Wegs hätten in der Sitzung die technischen Ausführungen im Zentrum des Interesses gestanden, auch wenn sie finanziell anteilig an dem Bauvorhaben beteiligt werden, berichtet Rissel. „Wir haben die Bürger bei den Planung mitgenommen“, verweist er auf einen eigens dafür gegründeten Arbeitskreis, an dem er sich auch weiterhin reges Interesse wünscht.

Änderungsbedarf gebe es noch bei der Planung für die Schulhof-Umgestaltung. „Die Stellflächen für das Volksfest wurden nicht berücksichtigt“, erklärt Rissel. Einen anderen Standort soll die Ölförderpumpe erhalten, da dort Parkflächen für Lehrer vorgesehen sind.

Die Zeit drängt: Für beide Vorhaben müssen Förderanträge bis zum 15. Februar an das Amt für regionale Landesentwicklung gestellt werden.

Mitgeteilt wurde auch, dass im Haushalt des Landkreises Peine Mittel für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt Oberg enthalten seien. Die Arbeiten sollen laut Rissel Ende des Jahres beginnen. Weitere Bauarbeiten fallen für die Fremdwasser-Abtrennung an. Damit das Niederschlagswasser vom Feld nicht in die Kläranlage fließt, sollen neue Leitungen verlegt werden. Rund drei Millionen Euro seien dafür eingeplant.

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