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Ilsede Nach sieben Jahren: Fröhmelts verlassen das Peiner Land
Kreis Peine Ilsede Nach sieben Jahren: Fröhmelts verlassen das Peiner Land
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06:00 06.12.2018
Eckehard Fröhmelt (r.) hat viele Reisen organisiert und begleitet. Quelle: privat
Solschen

Vor fast genau sieben Jahren kamen Eckehard und Karola Fröhmelt im Oktober 2011 ins Peiner Land. Der ehemalige Pastor und seine Frau wollten in Solschen in einem geerbten Haus ihren Ruhestand verbringen. Von Ruhe kann jedoch keine Rede sein: Beide engagierten sich in der Hospiz-Arbeit und als Patientenfürsprecher. Eckehard Fröhmelt machte sich zudem als Vertretungs-Pastor in insgesamt 15 Kirchengemeinden, Vortragender, Reiseleiter und auch mit Gastbeiträgen in der PAZ sowie als Autor der 66er-Seite in der PAZ einen Namen.

Peiner Ära geht zu Ende

Nun geht für die Fröhmelts die Peiner Ära zu Ende: „Ich werde vieles vermissen, wenn wir aus Vernunfts- und Altersgründen Mitte Januar wegziehen“, sagt er. Es geht zurück in Richtung Wuppertal, wo Eckehard Fröhmelt 20 Jahre lang Gemeindepastor war und wo die drei erwachsenen Kinder mit ihren Familien leben. Die Eheleute sind davon überzeugt, dass der Schritt richtig ist, „aber es hängen doch viele Emotionen dran“.

Neuanfang als Un-Ruheständler

Nach vielen Jahren als Pastor hat er in Solschen einen Neuanfang als Un-Ruheständler gemacht. „Ruhestand ist nichts für mich. Dazu kommen mir zu viele neue Ideen, was man alles mit Geisteskraft schaffen kann und so auch den Körper in Schwung hält. Sinnvolles Schaffen wirkt extrem sinnerfüllend und gesund – unabhängig vom Alter“, so der Pastor aus Leidenschaft.

„Wir haben sehr gern in Solschen gelebt und blicken dankbar auf viele schöne und interessante Begegnungen zurück. Wir wurden so herzlich auf- und angenommen, konnten viel geben und haben noch viel mehr zurückbekommen“, resümiert Fröhmelt.

Viele weitere Pläne

Er wolle zwar künftig ein wenig kürzer treten, aber ein Leben ohne ein vielfältiges Engagement könne er sich nicht vorstellen, sagte er im Gespräch mit der PAZ. „Ich liebe es, Neues zu lernen, und bin neugierig auf Herausforderungen. So freue mich darauf, neue Kontakte zu Gemeinden aufzubauen und werde gern weiter Vertretungen übernehmen und auch Reisen organisieren“, blickt er voraus. „Ich lege die Paddel erst ins Boot, wenn der liebe Gott sie mir aus der Hand nimmt“, sagt er. Und wer ihn kennt, der kann sich auch nichts anderes vorstellen.

Von Kerstin Wosnitza

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