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Ilsede Mütterkreis der Kirchengemeinde Bülten wandelte auf den Spuren der Vergangenheit
Kreis Peine Ilsede Mütterkreis der Kirchengemeinde Bülten wandelte auf den Spuren der Vergangenheit
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23:24 11.08.2014
Stilvolle Teepause: Die Frauen vom Mütterkreis beim Besuch in Hannover.

„Gleich zu Beginn machte uns eine Rauchfangküche des 16. Jahrhunderts deutlich, wie einfach die Menschen zu dieser Zeit gelebt haben“, erzählt Teilnehmerin Petra Blasig. Da gab es die Herdstelle mit einem Kessel darüber, in dem gekocht wurde.

Haltbar gemacht wurden Lebensmittel durch Trocknen oder Räuchern. So hingen Beutel mit Erbsen oder Bohnen von der Decke und Würste an der Wand, von denen das Fett in einen Napf tropfte. Daher kommt auch das Sprichwort: „Da bin ich in den Fettnapf getreten.“ Erst 1806 kam das Konservieren in Dosen auf, Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Einweckglas erfunden.

„In den Küchen des 20. Jahrhunderts war uns dann schon vieles bekannt“, erzählt Blasig. „So lächelten wir über eine Trockenhaube der 60er-Jahre, die aufklappbare Sitzbank, den Hochstuhl für Kinder mit Töpfchen oder das typische Bowleservice.“

Weiter ging es durch Küchen verschiedener Länder bis hin zu einer russischen Datscha, in der der Gruppe nach russischer Art ein Tee gereicht wurde. Mit vielen Eindrücken und Gesprächsstoff über alte Zeiten machte sich der Mütterkreis nach einem gelungenen Tag dann wieder auf den Heimweg.

mu