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Ilsede Münstedt: Das „U-Boot“ ist wieder unter der Erde
Kreis Peine Ilsede Münstedt: Das „U-Boot“ ist wieder unter der Erde
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21:00 07.03.2019
Die Löschwasserzisterne wird in den Boden eingelassen. Quelle: privat
Münstedt

Der steigende Grundwasserspiegel sorgte 2017 dafür, dass die Zisterne aus dem Boden an die Oberfläche gepresst wurde. Etwa Zehn Jahre lang war befand sich der 100 Kubikmeter Löschwasser fassende Behälter unter der Erde. Wegen seines Aussehens und des Umstands, dass er einfach so „auftauchte“, bekam er schnell seinen Spitznamen: das „Münstedter U-Boot“. Dass dieses überhaupt „auftauchen“ konnte, liegt daran, dass die Zisterne leer war, obwohl sie eigentlich Wasser hätte enthalten sollen und sich nach einer Überprüfung als dicht erwies.

Zwar sollte die Zisterne schon deutlich eher wieder im Boden versenkt werden, doch dies gestaltete sich vor allem aus Kostengründen als schwierig: Das Ausschreibungsangebot lag im vergangenen Jahr über den vorhandenen Mitteln des Ilseder Haushalts.

Die aufgestiegene Zisterne im Jahr 2017. Quelle: Archiv

Nun konnte das Einlassen der Löschwasser-Zisterne in die Erde endlich erfolgen. Anfang des Jahres hoffe die Verwaltung, dass dies bis Ende Januar geschehen sein könnte. „Allerdings kam es zu witterungsbedingten Verzögerungen“, teilte Jürgen Rengers, Fachbereichsleiter Planen, Umwelt und Bauen bei der Gemeinde Ilsede, auf Nachfrage der PAZ mit. Die Kosten konnten auch verhältnismäßig niedrig gehalten werden: Statt der zunächst veranschlagten 60 000 Euro schlägt die Maßnahme mit nur 35 000 Euro zu Buche, da auf eine Pflasterung der Fläche zunächst verzichtet werden soll. „Beginn der Maßnahme war am Montag, die Restarbeiten laufen momentan“, so Rengers.

Ortsbürgermeister Böker freut sich jedenfalls darüber, dass sich das „U-Boot“ nun wieder an seinem ursprünglichen Platz befindet: „Wir sind alle froh, dass es endlich so weit ist und der Feuerschutz in Münstedt voll gewährleistet werden kann.“

Von Dennis Nobbe

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