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Ilsede Münstedter „U-Boot“ soll Ende Januar abtauchen
Kreis Peine Ilsede Münstedter „U-Boot“ soll Ende Januar abtauchen
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00:18 11.01.2019
Die durch Starkregen aus dem Boden gedrückte Löschwasser-Zisterne in Münstedt soll Ende Januar wieder eingegraben werden. Quelle: Archiv
Münstedt

Das Münstedter „U-Boot“ ist immer noch nicht abgetaucht. Dabei hatte Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) nach einem Brand im November in der Ortschaft noch die Hoffnung geäußert, die Löschwasser-Zisterne, die nach einem Unwetter 2017 in einem Vorgarten aus dem Boden auftauchte, noch vor Jahresende wieder zu befüllen und einzugraben.

„Der Auftrag ist seit November erteilt“, sagt Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) auf PAZ-Nachfrage. „Die Zisterne wird wieder eingegraben, aber wir sind darauf angewiesen, dass die Baufirmen den Auftrag auch ausführen.“ Doch diese seien vor Weihnachten ausgelastet gewesen. Daher die Verzögerung.

„Wir gehen davon aus, dass sie Ende Januar, je nach Wetterlage, wieder in den Boden gebracht wird“, so der Verwaltungschef. Dass das ganze Unterfangen so lange dauere, sei verschiedenen Umständen geschuldet. „Wir hatten das Geld dafür nicht im Haushalt“, so Fründt. Rund 60 000 Euro hätten die Arbeiten inklusive Pflasterung kosten sollen. Daraufhin sei eine Prüfung in Auftrag gegeben worden, um festzustellen, ob die Zisterne für die unabhängige Löschwasserversorgung überhaupt noch benötigt werde.

„Im September hat die Feuerwehr eine Übung durchgeführt, bei der festgestellt wurde, dass es besser ist, die Zisterne weiter vorzuhalten“, erläutert der Verwaltungschef. Diese soll nun im Gegensatz zu früher mit Seilen gesichert werden, damit sie nicht wieder aus dem Boden aufgeschwemmt werden kann.

Auf eine Pflasterung der Fläche werde aus Kostengründen verzichtet. Damit liegen die Arbeiten bei einem Investitionsvolumen von 35 000 Euro – 28 000 Euro entfallen auf das Versenken der Zisterne, der Rest auf Nebenkosten für den Kran, das Ausheben der Grube sowie Sicherungsmaßnahmen.

Infolge eines Starkregens wurde der eingegrabene Stahlbehälter, der 100 Kubikmeter Löschwasser fasst, durch den ansteigenden Grundwasserspiegel an die Oberfläche getrieben. Seitdem ragt die Zisterne größtenteils aus der Erde.

Von Mirja Polreich

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