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„Leibnitz Lab“ an der Ilseder Realschule

Naturwissenschaft in Theorie und Praxis „Leibnitz Lab“ an der Ilseder Realschule

Die drei siebten Klassen der Realschule Groß Ilsede durften am Montag ausgiebig im Chemieraum experimentieren: Zwei Studentinnen des „Leibnitz Lab“ der Leibnitz-Universität Hannover waren zu Gast und brachten den Schülern den Bereich Naturwissenschaft in Theorie und Praxis näher.

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Die Schüler der siebten Klassen durften viel im Chemieraum experimentieren, so wie hier mit lumineszierenden Verbindungen.
 

Quelle: Dennis Nobbe

Gross Ilsede.  Das Leibnitz Lab bietet unter anderem die „MINT“-Schwerpunkte – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – an, um den teils niedrigen Anfängerzahlen und relativ hohen Abbruchquoten in den mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurswissenschaftlichen Studiengängen entgegenzuwirken. Auch sollen Schüler auf die weniger bekannten Studienfächer aufmerksam gemacht werden und Einblicke in den Uni-Alltag bekommen. Ursprünglich gab es nur das „Leibnitz Junior-Lab“, das Grundschulklassen besucht, nun sollen auch Jahrgänge der Sekundarstufe I einbezogen werden.

An der Realschule Groß Ilsede fand sozusagen der erste Testdurchlauf dafür statt. Céline Beckhausen ging früher selbst in Groß Ilsede zur Schule und studiert heute Biologie in Hannover. Fiene Daniel hingegen studiert Biochemie, die beiden Kommilitoninnen erklärten den mehr als 60 Schülern aus Ilsede primär die chemischen Bereiche Fluoreszenz und Lumineszenz. Oder ganz einfach ausgedrückt: Dinge, die unter bestimmten Voraussetzungen und ohne Elektrizität leuchten. In zwei Gruppen aufgeteilt, konnten die Siebtklässler nacheinander mehrere Experimente durchführen, die auf relativ einfache Weise Fluoreszenz und Lumineszenz in der Praxis zeigten. Dabei kamen diverse Chemikalien und zum Beispiel auch UV-Lampen zum Einsatz.

„Wir sind zufrieden mit dem Testdurchgang der siebten Klassen, die Schüler hier in Groß Ilsede haben gut mitgemacht“, lautet Beckhausens positives Fazit. Daniel ergänzt: „Die Idee für das Leibnitz Lab für die Sekundarstufe I entstand Anfang 2017. Nun ist geplant, dass sich die Schulen ab dem nächsten Schuljahr bei uns anmelden können, um einen Experimentier-Vormittag zu buchen.“

Von Dennis Nobbe

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