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Ilsede Legionellen: Sperrte Landkreis Hallenbad zu spät?
Kreis Peine Ilsede Legionellen: Sperrte Landkreis Hallenbad zu spät?
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10:00 25.02.2016
Ein Legionellen-Test im Labor: Das Beckenwasser im Hallenbad Ilsede war keimfrei, die Trinkwasserleitungen aber nicht. Quelle: Archiv
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Die Trinkwasserversorgungsanlage des Hallenbades war am 10. Februar durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes auf Legionellen überprüft worden (PAZ berichtete). Am 22. Februar teilte der Landkreis daraufhin mit, dass dort eine hohe Konzentration der Bakterien von 11.000 koloniebildenden Einheiten pro 100 Milliliter festgestellt worden sei und wies darauf hin, dass das Bad aufgrund dessen gesperrt wurde.

Nachdem dies öffentlich bekannt geworden war, meldete sich Karla Wolf aus Schwicheldt bei der PAZ: „Ich bin doch sehr überrascht, dass die Routineuntersuchung vom 10. Februar schon eine hohe Konzentration von Legionellen aufwies und das Bad trotzdem geöffnet blieb. Das Schulschwimmen am 17. Februar fand definitiv dort statt - trotz des hohen Nachweises von Legionellen“, kritisiert die 50-Jährige, deren 15-jähriger Sohn die Astrid-Lindgren-Schule in Groß Ilsede besucht. Sie fügt an: „Diese Logik kann ich beim besten Willen nicht verstehen, dass man für diese Entscheidung 13 Tage braucht!“

Kreissprecherin Katja Schröder erklärt dazu: „Die Beprobung der Trinkwasserversorgungsanlage des Hallenbades Ilsede fand am 10. Februar statt.Das Untersuchungsergebnis haben wir jedoch erst am 22. Februar erhalten und noch am selben Tag die Nutzungsuntersagung ausgesprochen.“ Ein solcher Untersuchungszeitraum sei durchaus üblich, da die Analyse einer Probe auf Legionellen im Durchschnitt zehn Tage dauere.

Sie weist zudem darauf hin, dass die Legionellenbelastung nicht das Beckenwasser betreffe. Dieses werde ebenfalls regelmäßig überprüft und sei ohne Befund.

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