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Ilsede Landkreis bemüht sich um Fördergeld für Sanierung
Kreis Peine Ilsede Landkreis bemüht sich um Fördergeld für Sanierung
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19:00 23.01.2019
Vor einem Jahr richtete der Sturm Friederike erheblichen Schaden am Hallenbad in Groß Ilsede an. Quelle: Thomas Freiberg
Groß Ilsede

Das Land Niedersachsen hat im Herbst des vergangenen Jahres bekannt gegeben, dass ein 100-Millionen-Euro-Fördertopf für die Sanierung maroder Sportstätten bereit gestellt wird. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, ob das Hallenbad in Groß Ilsede davon profitieren könnte (PAZ berichtete). Aus mehreren Gründen wird das nach Aussage des Landkreises vermutlich eher nicht der Fall sein. Auf Fördergeld hofft man trotzdem.

Hintergrund: Das Hallenbad in Groß Ilsede wurde am 18. Januar 2018 beim Sturm „Friederike“ am Dach schwer beschädigt. Zudem wurden weitere Mängel festgestellt. Die Sanierungsarbeiten werden wohl über die Jahresmitte hinaus andauern.

Schulz regt Einwerbung von Förderung an

Ortsbürgermeisterin Ilse Schulz (FBI) hatte die Landtagsabgeordneten Christoph Plett (CDU) und Matthias Möhle (SPD) aufgefordert, sich für die Einwerbung von Fördergeldern auf Landesebene einzusetzen. Plett hatte daraufhin den Landkreis um Prüfung gebeten, ob aus dem neuen Förderprogramm Geld fließen könnte.

Nun liegt die Antwort vor, die von Landrat Franz Einhaus (SPD) unterzeichnet ist. Die Richtlinie, über die derzeit noch beraten wird, sei nach Auffassung des Landkreises nicht eindeutig genug, um festzustellen, ob aus diesem Programm eine Förderung der Hallenbadsanierung erfolgen kann, heißt es. Zudem enthalte die Richtlinie keinen Hinweis, ob Förderungen für bereits in Auftrag gegebene Arbeiten bewilligt werden. Normalerweise ist das nicht der Fall.

Weiterer Knackpunkt

Weiterer Knackpunkt: Förderfähig seien Sanierungen von Hallenbädern mit sportlichen Nutzungsansprüchen. Ob das Ilseder Bad darunter fällt, sei unklar: Es handele sich derzeit mehrheitlich um eine schulische Einrichtung.

Doch gibt es auch gute Nachrichten: Die Maßnahme wird nach bisheriger Planung über Mittel aus dem Kommunal-Investitions-Förderungsgesetz (KIP) mit einem Fördersatz von 90 Prozent gefördert. Im Gegensatz dazu würden aus dem Programm zur Sportstättensanierung nur maximal 50 Prozent fließen.

Ob sich beide Förderprogramme kombinieren lassen, sei unklar. „Dazu fehlt eine konkrete Aussage“, heißt es im Schreiben des Landkreises. In der Regel ist das nicht der Fall, möglicherweise geht dadurch die Förderfähigkeit verloren.

Selbstverständlich habe man aber die neue Richtlinie weiter im Blick. Auch wenn sie für das Ilseder Bad nicht passt – vielleicht kann sie für andere Projekte angewendet werden.

Von Kerstin Wosnitza

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