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Kultureller Ausflug der Ilseder Landfrauen

Besuch von Hügelgräbern und Heimatstube Kultureller Ausflug der Ilseder Landfrauen

Für die Landfrauen aus Groß Ilsede und Ölsburg ist die Begegnung mit der Heimatkultur im ländlichen Umfeld fest im Programm verankert. „Neben den von uns durchgeführten Veranstaltungen interessieren wir uns für die Alltagskultur und die Entwicklung unserer Nachbardörfer“, fasst Ilse Schulz das Anliegen der Landfrauen zusammen.

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Die Landfrauen aus Groß Ilsede und Ölsburg am Direktorentisch der Ilseder Hütte verfolgen den Vortrag von Hans-Joachim Wolff.
 

Quelle: Privat

Groß Ilsede.  Jüngstes Ziel war Adenstedt mit einem Besuch des dortigen Vereins „Heimatfreunde Adenstedt“. Unter kundiger Führung von Hans-Joachim Wolff fand zunächst ein Besuch der Hügelgräber im Lahwald statt. Auf dem „Sängerberg“ berichtete Wolff von der um 1300 vor Christus an dieser Stelle praktizierten Bestattungskultur, bei der die Urnen mit den Überresten der auf „Scheiterhaufen“ verbrannten Toten unter „Hügeln“ vergraben wurden. Durch beherztes Eingreifen konnten in den 1950er Jahren mithilfe von Archäologen und finanzieller Unterstützung der Ilseder Hütte etliche Hügel vor der Zerstörung bewahrt werden. Einige der Funde aus den Gräbern konnten die Landfrauen anschließend in der „Heimatstube“ im Obergeschoss der Schule besichtigen. Die um den imposanten Direktorentisch der Ilseder Hütte versammelten Landfrauen wurden von Hans-Joachim Wolff in einem beeindruckenden Vortrag über die historische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes informiert.

Prägnant waren die Auswirkungen des Erzabbaus durch die Ilseder Hütte und die Veränderungen der Ursprungsbebauung: Das alte Dorfzentrum existiert nicht mehr, die Kirche und die Schule wurden an anderer Stelle neu errichtet. Der Gang durch die „Themenräume“ des Heimatmuseums beeindruckte durch die Vielfalt der Exponate aus den verschiedenen Zeitepochen und schuf einen umfassenden Einblick in die bäuerliche und handwerkliche Kultur. Abschließend trafen sich die Landfrauen im „Odinshain“, dem ehemals von der „Genossenschaft Lahwald“ erbauten Gasthaus zur Durchführung der Sängerfeste früherer Zeiten, das sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.
 

Von Dennis Nobbe

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