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Ilsede Lukas Burgdorf ist der „Glöckner von Solschen“
Kreis Peine Ilsede Lukas Burgdorf ist der „Glöckner von Solschen“
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14:00 24.12.2018
Ganz oben im Glockenturm (Foto rechst) ist wenig Platz, doch dorthin verschlägt es Lukas Burgdorf auch eher selten. Quelle: Dennis Nobbe
Solschen

Der 19-jährige Solschener Lukas Burgdorf sorgt dafür, dass in Solschen die Glocken klingen: An Wochenenden und Feiertagen zieht er am Seil in dem Glockenturm, der im liebevoll „Klein Solschen“ genannten Teil des Dorfes steht. Jetzt an Weihnachten gibt es natürlich besonders viel zu tun.

Seit 2013 ist Lukas im Amt

2013 übernahm Lukas Burgdorf die ehrenamtliche Arbeit des Küsters in Solschen. „Mein Vorgänger musste wegen seines Studiums aufhören, da wurde ich gefragt, ob ich die Tätigkeit übernehmen möchte“, erklärt der 19-Jährige, der im Dorf sehr engagiert und unter anderem in der Landjugend ist. „Ich habe es dann ausprobiert, hatte Spaß daran – also habe ich weitergemacht.“

Seitdem läutet er immer am Samstagabend um 18 Uhr und am Sonntagmorgen um 8 Uhr die Glocke an der Straße Am Turm. „Für mich sind es nur fünf Minuten Fußweg von zu Hause, ich bin also schnell da“, sagt Burgdorf. Sollte er mal verhindert sein, übernehmen seine Eltern oder der Vater des alten Küsters die Vertretung. An den jetzigen Weinachtstagen gibt es besonders viel zu tun. Nicht nur am Wochenende, also am 22. und 23. Dezember, muss die Glocke geläutet werden, sondern auch an den drei Tagen darauf: Heiligabend sowie am ersten und zweiten Weihnachtstag.

Uhrwerk wird ebenfalls per Hand aufgezogen

„Jetzt im Winter ist es im Turn recht gemütlich, dann mache ich mir immer Kerzen an“, lacht Burgdorf. Überhaupt funktioniert in dem Turm vieles ganz traditionell, so wird nicht nur die Glocke per Seil geläutet, auch muss das Uhrwerk noch per Hand aufgezogen werden.

Wie lang Burgdorf, der derzeit eine Ausbildung zum Garten- und Landschaftsgärtner bei der Stadt Hildesheim macht, noch Küster bleibt, weiß er selbst noch nicht genau. „Ich mache halt weiter, so lange ich kann“, sagt er.

Von Dennis Nobbe

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