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Krippe-Welle erreicht Groß Ilsede

Ilsede Krippe-Welle erreicht Groß Ilsede

Die Bauarbeiten für den Krippenanbau am Kindergarten Zwergenland in Groß Ilsede haben begonnen. Für 270000 Euro entstehen am Meerweg 15 Betreuungsplätze für Kleinkinder.

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Die Krippe, die an das Zwergenland in Groß Ilsede angebaut wird, soll im Sommer kommenden Jahres in Betrieb gehen.

Quelle: mu

Ilsede-Groß Ilsede . „Die Kinder sind von den Bauarbeiten total begeistert“, sagt Anja Gründel, Leiterin des Kindergartens „Zwergenland“, und deutet auf das Fundament des Anbaus an der Südseite des Gebäudes. Die Erzieherinnen haben sogar extra vor die Fenster nach draußen kleine Bänkchen gestellt, damit der Nachwuchs sich die Fortschritte bei der Errichtung des Krippe bequem anschauen kann. „Und wir freuen uns auf die Herausforderung“, erklärt Gründel weiter.

Im Sommer des kommenden Jahres soll die Krippe fertig sein – 15 Kleinkinder werden dann dort betreut. Personell werde man die Krippe zunächst wohl nach dem „Bültener-Modell“ besetzen, sagt der Allgemeine Stellvertreter des Bürgermeisters Otto-Heinz Fründt auf PAZ-Anfrage. Das heißt: Zwei Betreuungskräfte (Erzieherin und Sozialassistentin) sowie eine Kraft, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Zwergenland absolviert.

Allerdings ist auch eine Verkleinerung der Gruppengröße auf zwölf Kinder noch nicht vom Tisch, erklärt Fründt. Hier sei letztlich die Politik gefordert, eine Entscheidung zu treffen. 270000 Euro kostet der Krippenanbau – finanziert werden die Arbeiten komplett durch das Konjunkturpaket II, wie Fründt erfreut unterstreicht.

Mit dem Anbau kommt die Gemeinde Ilsede einem Bundesgesetz nach, das bis zum Jahr 2013 etwa 60 Krippenplätze einfordert. Mit dem erweiterten Zwergenland und der Krippe in Bülten hat die Gemeinde im kommenden Jahr dann 30 Plätze. 2011 soll am Kindergarten in Klein Ilsede angebaut werden.

Um den möglichen vierten Standort einer Krippe hatte es wochenlang Diskussionen gegeben. Entweder sollte das nicht mehr genutzte Schulgebäude in Solschen umgebaut oder ein Stall auf dem Solschener Kirchengelände zur Krippe ausbauen werden. Als sehr wahrscheinlich gilt auch die Lösung, auf eine vierte Krippe zu verzichten und den restlichen Bedarf mit privaten Anbietern beziehungsweise Tagesmüttern abzudecken.

mu

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