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Ilsede Kreis äußert sich zum CDU-Vorschlag zur Gebläsehalle
Kreis Peine Ilsede Kreis äußert sich zum CDU-Vorschlag zur Gebläsehalle
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10:00 28.11.2015
Die Gebläsehalle in Ilsede. Quelle: A
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Die Antwort von Kreissprecher Henrik Kühn darauf fällt kurz und knapp aus: „Vertragspartner sind unsere wito GmbH und die Gemeinde Ilsede. Offensichtlich gibt es in Ilsede seitens der dortigen Rats-Opposition Beratungsbedarf. Bei unserer bisherigen politischen Diskussionslage erkennen wir allerdings keine Bereitschaft zur Übernahme der Gebläsehalle“.

Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) verweist auf einen bereits 2013 erfolgten Vorstoß zur Übernahme der Gebläsehalle durch den Kreis, der seinerzeit durch die CDU auf Kreisebene angeregt worden sei. Damals habe der Landkreis allerdings keinen Gebrauch von diesem Angebot gemacht. Sollte der Kreis aber diesmal dazu bereit sein, die Gebläsehalle zu übernehmen, könnte er sich vorstellen, den Vorschlag der CDU zu unterstützen. Allerdings erklärt Fründt auch: „Das Geld für die Instandsetzung der Gebläsehalle bis zu einer Entscheidung im Haushalt mit Sperrvermerk zu versehen, wie von der CDU vorgeschlagen, werde ich nicht zustimmen, da Gefahr für Leib und Leben besteht.“ Es sei bereits ein Bauzaun aufgestellt worden, da die Blitzschutzanlagen drohten, herunterzufallen.

Als „Schnapsidee“ bezeichnet Frank Busse, Fraktionschef der Ilseder SPD-Ratsfraktion, den Vorschlag der CDU. Er stehe einem Verkauf von kommunalem Eigentum skeptisch gegenüber.

Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede (FBI) dagegen sagt: „Wir würden den Vorschlag unterstützen, wenn der Kreis bereit wäre, die Halle zu übernehmen. Wir müssen alle Maßnahmen zum Sparen unterstützen.“ Die Halle sei ein Leuchtturm - hochattraktiv und werde von hochrangigen Firmen genutzt.

Noch keine Stellungnahme abgeben wollte wegen noch nicht erfolgter Beratung die Grünen-Fraktionsvorsitzende Stefanie Weigand.

Bislang ist die Gemeinde Ilsede Eigentümerin der ehemaligen Industriehalle, betrieben wird sie von der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito) des Landkreises. Dort finden Veranstaltungen statt, seit Mitte Oktober wird die Halle jedoch als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge genutzt.

mir

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