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Kinder fliegen auf ferngesteuerte Flitzer

Ferienspassaktion in Ilsede Kinder fliegen auf ferngesteuerte Flitzer

Brummende Motoren, quietschende Reifen, blaue Abgaswolken. Auch wenn die Rennwagen des Racing Car Clubs Salzgitters nicht einmal so hoch sind wie eine Wasserflasche, lassen sie doch Herzen höher schlagen. Am Wochenende übten etwa 15 Kinder den Umgang mit den ferngesteuerten Flitzern bei einer Ferienpassaktion des Vereins und der Gemeinde Ilsede.

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Quelle: rb

Ilsede-Groß Ilsede. Die Augen des zwölfjährigen Jörn Petersen leuchten, während er den kleinen Wagen über die Piste lenkt und sich bemüht, dass der ferngesteuerte Flitzer in der Spur bleibt. Das ist auf dem gewundenen Parcours gar nicht so einfach, denn die akkubetriebenen Gefährte sind bis zu 30 Kilometer pro Stunde schnell.

Jörn und sein Freund Dominik Sarkany waren zwei von knapp 15 Kindern, die am Wochenende bei der Ferienpassaktion der Gemeinde Ilsede und des Racing Car Clubs Salzgitter auf dem Gelände des Bauhofs der Gemeinde Ilsede viel Spaß hatten.
Dominik besitzt zwar ein eigenes ferngesteuertes Auto, mit den Wagen des Clubs sei das aber nicht zu vergleichen: „Die hier sind viel schneller als meins, das ist super, und auch die Lenkung ist anders“, sagt er. Auch Jörn hat schon Erfahrung mit den Mini-Autos, denn er war bei der Ferienpassaktion im Vergangenen Jahr dabei, die noch auf der Offroad-Strecke in der Nähe des ehemaligen Meisterhauses auf dem Hüttengelände stattfand. „Die andere Strecke war toll, weil man da die Wagen springen lassen konnte, aber hier auf dem Asphalt macht es auch Spaß“, sagt er.

Anders als bei richtigen Wagen nimmt der Lack nicht sofort Schaden, wenn die Flitzer einmal zum Beispiel an einer Wand - bei den Modellautos reicht auch ein Bordstein - entlangschrammen. „Die Chassis sind durchsichtig und werden von innen lackiert“, sagt Platz- und Jugendwart Michael Steinmann. Der Phantasie der Bastler sind bei der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Zwar gibt es auch bereits lackierte Bauteile, viele Fahrer gestalten ihren Rennwagen aber selbst und investieren neben viel Zeit auch einiges an Geld: Wer einen Wagen besitzen will, muss mindestens 200 Euro investieren. „Die meisten fangen mit einem einfachen Bausatz an und steigern sich dann nach und nach“, erklärt Steinmann.

Nach etwa 90 Minuten Fahrspaß macht ein Platzregen dem Vergnügen ein jähes Ende und Vereinsmitglieder und Besucher flüchten unter das Vordach der Maschinenhalle. Hier machen sie bei Kaffee und Bratwurst das Beste aus der Situation: Einige nutzen die Zwangspause für Fachsimpelei, den so genannte Benzingespräche.

Wiebke Schwarze

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