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Kein Anschluss unter dieser Nummer

Theaterstück des Kurses „Darstellendes Spiel“ Kein Anschluss unter dieser Nummer

Nachdem Rose, gespielt von Roxana Rataj, auf dem Standesamt von ihrem „Zukünftigen“ versetzt wird, irrt sie unruhig umher. Sie wählt unzählige Male die Nummer ihres Traummannes, nur, um immer wieder zu hören „kein Anschluss unter dieser Nummer.“ So macht sie sich auf, alte Freunde zu besuchen, doch als sie diese nicht vorfindet und ein Rendezvous mit ihrem ehemaligen Mitschüler Robert aus der Grundschule platzt, weil sie den Treffpunkt am Kino nicht wiederfindet, wird sie immer verzweifelter.

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Theater im Groß Ilseder Gymnasium: Rose spricht mit ihren Eltern.

Quelle: privat

Ilsede-Groß Ilsede . Um diese Geschichte der aufstrebenden Bankmanagerin Rose, die endlich heiraten will, dreht sich das Theaterstück „kEin Leben“, das am Gymnasium Groß Ilsede aufgeführt wurde. Auf der Bühne standen neun Schüler aus vier elften Klassen, die allesamt im Kurs „Darstellendes Spiel“ am Gymnasium sind.

Das vom Kurs selbst geschriebene Stück ist eine Geschichte zwischen Realität und Wahnsinn. Am Ende fragt sich der Zuschauer, wann die Phantasien der Rose einsetzten, vielleicht ja schon vor der geplatzten Hochzeit, mit dem Tod ihrer Eltern? Trotz der beklemmenden Geschichte legten die Schüler der 11. Klassen unter der Regie von Viviane Krämer sehr viel Natürlichkeit an den Tag.

Authentische Handygespräche, wartende Studenten vor der Uni und ein Streit zwischen den Freundinnen Katy und Rose gaben dem Zuschauer immer wieder das Gefühl der Echtheit und Unbefangenheit. Das klingelnde Handy ließ den Zuschauer zusammenzucken, da er dachte, es sei sein eigenes. Besonders beeindruckend die Szene, in der Rose zusammenbricht. Sie liegt in weiße Tücher gehüllt im Krankenhausbett, rings um sie stehen Ärzte und diagnostizieren die Symptome: „Eine schizophrene Psychose, der alle hilflos gegenüberstehen“.

Geschickt wird in dem Stück auch Musik verarbeitet. So eine beschwingte Violinenmelodie zwischen den Szenen, die Träumereien suggerieren – als würde die Musik Rose mit jeder Szene immer weiter von der Realität entfernen. Am Ende hört der Zuschauer das komplette Lied der britischen Gruppe The Verve und nimmt die Botschaft des Stückes mit auf den Heimweg: „It’s a bittersweet symphony, this life – Schon eine bittere, süße Sinfonie, dieses Leben“.

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