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Kehrwieder-Grill schließt nach 33 Jahren

Groß Ilsede Kehrwieder-Grill schließt nach 33 Jahren

Von Wehmut keine Spur: Nach genau 33,5 Jahren schließt der Kehrwieder-Grill in Groß Ilsede. Inhaber Wilhelm Giesecke geht in den Ruhestand.

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Eingespieltes Team: Wilhelm Giesecke und Angelika Seifferlinn. Nun heißt es beruflich Abschied nehmen.

Quelle: Thomas Freiberg

Gross Ilsede. Der gelernte Landwirt kam durch einen Zufall zur Gastronomie. „Nun ist es für mich Zeit, in den Ruhestand zu gehen“, sagt Inhaber Wilhelm Giesecke im Gespräch mit der PAZ.

Bildlich gesprochen sei man nun „satt“ vom vielen Arbeiten, denn insbesondere in Stoßzeiten sei es Schlag auf Schlag gegangen. Viele Kunden hätten aber gern auch mal Wartezeiten in Kauf genommen, denn die Burger im Kehrwieder-Grill seien sehr beliebt gewesen, so Giesecke.

„Gemeinsam mit meinem Team habe ich mehr als drei Jahrzehnte lang viel gearbeitet und Stress erlebt, aber auch viel Freude gehabt“, blickt der Gastronom zurück. Seit 30 Jahren im Imbiss beschäftigt ist Angelika Seifferlinn. „Ich konnte mich stets auf sie verlassen. Mit Leichtigkeit hat sie den Außer-Haus-Verkauf ebenso gemeistert wie die Bedienung an den Tischen“, lobt Giesecke.

Der gelernte Landwirt kam zur Gastronomie „wie die Jungfrau zum Kind“: Vor rund 35 Jahren konnte er durch einen Zufall einen Imbiss-Stand günstig erwerben. „Ich habe diese Tätigkeit der Landwirtschaft vorgezogen und damit Erfolg gehabt“, blickt er zurück. Einige Zeit später kaufte er das ehemalige Tankstellen-Grundstück in Groß Ilsede, um dort ein Lokal zu eröffnen. Der Erfolg ließ nicht auf sich warten: Neben dem alltäglichen Betrieb wurden für die Kunden auch viele Feiern ausgerichtet, zudem führte er einige Zeit auch ein Hotel. Gern denkt er an alte Zeiten zurück: „Damals flossen 300 Liter Bier an einem Abend – das ist heute kaum noch denkbar!“ Doch der Betrieb des Grills sei zum Bedauern des Gastwirts durch immer strengere Behördenauflagen zunehmend schwieriger geworden.

Langweilig wird ihm im Ruhestand sicher nicht werden: Seit 20 Jahren kümmert er sich um kranke oder verletzte Igel, bringt sie zum Tierarzt und pflegt sie gesund. Was wird nun aus dem Grill? „Lasst euch überraschen!“ – mehr wollte Giesecke dazu noch nicht verraten.

Von Thomas Freiberg

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