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Ilsede Kartellbehörde hat Verträge von Avacon Natur geprüft
Kreis Peine Ilsede Kartellbehörde hat Verträge von Avacon Natur geprüft
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12:29 11.03.2018
Unter anderem das Schulzentrum in Groß Ilsede wird nach Aussage des Unternehmenssprechers Ralph Montag von der Avacon Natur mit Wärme versorgt.   Quelle: Archiv
Ilsede

 Neben Privatpersonen beliefert die Avacon Natur auch das Schulzentrum und eine Kindertagesstätte mit Wärme. Die Avacon Natur ist eine hundertprozentige Tochter der Avacon AG und wurde von der Landeskartellbehörde aufgefordert, die Kalkulation ihrer Preise darzulegen. Das bestätigte Avacon-Natur-Sprecher Ralph Montag auf Nachfrage der PAZ.

„Konkret ging es um eine zweistellige Zahl von Lieferverträgen, bei denen ein höheres Preisniveau festzustellen war, als bei Standard-Verträgen“, erklärt Montag.

Allen Kunden seien schriftlich günstigere Verträge angeboten worden, einige hätten allerdings von diesem Angebot keinen Gebrauch gemacht und die teureren Altverträge weiterlaufen lassen. Über die Gründe könne Montag nichts sagen. Allen Kunden stünde jederzeit die Möglichkeit zum Vertragswechsel offen, einige hätten davon zwischenzeitlich Gebrauch gemacht, erklärt der Unternehmenssprecher.

Im Landkreis Peine habe die Avacon Natur nur den Standort Ilsede mit 18 Privatkunden, dem Schulzentrum und einer Kindertagesstätte. Deren Fernwärmeverträge seien laut Montag von der Landeskartellbehörde überprüft, aber nicht beanstandet worden.

Insgesamt hat das Unternehmen 1300 Kunden, hinter denen sich 20 000 Wohneinheiten verbergen.

Die Landeskartellbehörde, die beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung angesiedelt ist, hatte von 2013 bis 2016 die Preisstrukturen von 27 Fernwärmeversorgern in 143 Netzgebieten untersucht, heißt es in einer Mitteilung. Sieben Fernwärmeversorger gerieten in Verdacht, überhöhte Preise zu verlangen und wurden aufgefordert, ihre Preise zu rechtfertigen.

Gegen drei Versorger wurde der Missbrauchsverdacht fallen gelassen, weil sie ihre Preise im Laufe der Untersuchung gesenkt haben. Gegen vier Fernwärmeversorger sind Verfahren eingeleitet worden. Mittlerweile habe sich alle verpflichtet, Preissenkungen und Rückerstattungen vorzunehmen, so dass die Verfahren beendet sind.

Von Kerstin Wosnitza

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