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Ilsede Karola Fröhmelt ist seit zwei Jahren Patientenfürsprecherin
Kreis Peine Ilsede Karola Fröhmelt ist seit zwei Jahren Patientenfürsprecherin
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14:10 14.05.2018
Karola Fröhmelt hat seit 2016 ein offenes Ohr für Patienten und Angehörige im Peiner Klinikum. Quelle: Foto: Dennis Nobbe
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Solschen/Peine

 Doch auch außerhalb der Sprechstunden ist sie telefonisch oder per Mail erreichbar. Was macht eine Patientenfürsprecherin eigentlich – und wie sind ihre Erfahrungen? Das schildert Karola Fröhmelt im Gespräch mit der PAZ.

Seit 2016 sind niedersächsische Krankenhäuser gesetzlich verpflichtet, einen unabhängigen Patientenfürsprecher und Stellvertreter zu berufen. Diese arbeiten ehrenamtlich, vertraulich und unterstehen dem Land, nicht dem jeweiligen Krankenhaus. Patientenfürsprecher sollten gewisse persönliche Vermittlungsfähigkeiten und aufs Krankenhaus bezogene Sachkenntnisse als Voraussetzung mitbringen.

Fröhmelt: „Ich habe in Bonn Trophologie studiert und an Berufskollegs unterrichtet, unter anderem Pflege, Gesundheit, Soziales und Recht. Als Patientenfürsprecherin im Klinikum Peine kann ich nun auf diese Erfahrungen zurückgreifen.“

Im Mai 2016 übernahm Fröhmelt diese Aufgabe im Peiner Klinikum. Sie führt aus: „Zu mir kann man mit seinen Ärgernissen, Sorgen, Ängsten, Lob und Kritik am Krankenhaus kommen. Oft entspannt sich die Situation allein durch das Aussprechen eines Ärgers und durch geduldiges, aktives Zuhören. Mein Ziel ist es, Konflikte möglichst zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu klären. Tatsächlich erfahre ich hier im Hause große Offenheit und Gesprächsbereitschaft beim gesamten Personal. Deshalb möchte ich allen Patienten und Angehörigen Mut machen, ihre Meinung zu äußern. Der Patientenfürsprecher ist vom Gesetz als „Sprachrohr“ für die Betroffenen gedacht.“ Jährlich müssen Patientenfürsprecher dem Sozialministerium Bericht erstatten, denn Ziel soll die Qualitätsverbesserung auf Patientenebene sein.

Fröhmelts Stellvertreter ist ihr Ehemann. So sei der Weg kurz, sich zum Besten zu beraten. Fröhmelt hat noch Wünsche: „In den vergangenen zwei Jahren hat sich einiges getan. Aber noch hat sich die Sache mit der Patientenfürsorge nicht überall herumgesprochen“, bilanziert sie. Für diese Sache wirbt sie, denn „mancher Ärger, der mit nach Hause genommen wird, ist eigentlich unnötig.“ Gerne lässt sich Fröhmelt von Vereinen und Kirchengemeinden einladen, um von ihrer Funktion zu berichten und über Patientenrechte, einschließlich Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, aufzuklären.

In ihrem Büro im Klinikum (Erdgeschoss, Zimmer F2) ist Karola Fröhmelt immer donnerstags von 13 bis 15 Uhr erreichbar, zudem unter 05171/ 1932762 oder 0177/ 7076577 und per E-Mail an patientenfuersprecher@klinikum-peine.de

Von Dennis Nobbe

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