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Ilsede Kanalarbeiten in der Meeschestraße haben begonnen
Kreis Peine Ilsede Kanalarbeiten in der Meeschestraße haben begonnen
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08:02 20.04.2018
Die Kanalbauarbeiten in der Meeschestraße in Gadenstedt sind im vollen Gange. Quelle: Thomas Freiberg
Gadenstedt

Kürzlich haben Kanalarbeiten in der Meeschestraße in Gadenstedt begonnen. „Im Zuge der neuen Abwasser-Ableitung zur Zentralkläranlage passen wir in der Meeschestraße die zugehörigen Kanalsysteme an“, sagt Henning Luttermann, zuständiger Bauleiter des Wasserverbands Peine.

Bis Ende Juli sollen so rund 370 Meter neue Rohrleitungen für das Misch- und Regenwasserkanalnetz in die Straße eingepasst werden. 915 000 Euro sind im Wirtschaftsplan für diese Maßnahme in Gadenstedt eingestellt.

Die Arbeiten müssen in sogenannter offener Bauweise mit einem entsprechend großen Straßenaufbruch erfolgen, um die zwischen 60 und 70 Zentimeter durchmessenden Rohre sicher einbauen zu können. „Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, von West nach Ost. Damit stellen wir sicher, dass jeweils nur ein Teilbereich der Meeschestraße für den Verkehr gesperrt werden muss“, erläutert Luttermann.

Die Zufahrt für die betreffenden Anlieger bleibe während der Bauphase erhalten. „Das ist ein bewährtes Vorgehen“, so Ingenieur Luttermann. Das habe auch für einen Rettungswagen-Einsatz Anfang April schon geklappt, ergänzt er.

In der Meeschestraße wird zum einen der Mischwasserkanal zwischen den Einmündungen Koplinger Tor und Sommerstraße um zehn Zentimeter vergrößert. Diese neuen Rohrleitungen haben einen Durchmesser von 70 Zentimetern. Zudem werden die Hausanschlussleitungen an den neuen Kanalverlauf angepasst.

„Sollte dabei noch Sanierungsbedarf an den Hausanschluss-Abgängen sichtbar werden, werden wir die Leitungen erneuern.“ Zum anderen entsteht ein neuer Regenwasserkanal auf 370 Metern Länge, ebenfalls mit einem Durchmesser von 70 Zentimetern. „Wir verlegen in der Meeschestraße aber auch einen Teil der neuen Druckrohrleitung, mit der später das Abwasser aus Oberg zur neuen Kläranlage in Gadenstedt geleitet wird“, ergänzt Luttermann.

Die Baumaßnahme in offener Bauweise soll Ende Juli abgeschlossen sein. Danach werde es dort, wo es möglich ist, noch punktuelle Erneuerungen in sogenannter geschlossener Bauweise geben, kündigt Luttermann an. Bei diesem Verfahren kann aber von den bereits vorhandenen Schächten aus agiert werden. Ein Straßenaufbruch ist nicht notwendig.

Von Kerstin Wosnitza

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