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Ilsede Iranischer Abend: Flüchtlinge erzählten von der Heimat
Kreis Peine Ilsede Iranischer Abend: Flüchtlinge erzählten von der Heimat
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22:00 23.10.2016
In der St.-Nikolai-Kirche: Flüchtling Ghader (links) und Pastor Walter Faerber. Rund 70 Interessierte kamen zum iranischen Abend in die Groß Ilseder Kirche. Quelle: Antje Ehlers

Durch ihre christliche oder christlich orientierte Herkunft lag es seinerzeit nahe, dass die Neuankömmlinge nach dem Erstkontakt Interesse an der Kirchengemeinde zeigten und sich dieser angeschlossen hatten. Einige von ihnen wurden an Pfingsten sogar getauft. Sie alle haben große Unterstützung durch die St.-Nikolai-Kirchengemeinde in Groß Ilsede erfahren.

Der Verein St. Nikolai hat diese Begegnungen zum Anlass genommen und mit den jungen Männern und Frauen einen gemeinsamen Abend in der Kirche organisiert, an dem die Ilseder Neubürger Gelegenheit hatten, von ihrer Heimat zu erzählen.

Etwa 70 interessierte Gäste waren der Einladung gefolgt, sie ließen sich von Pastor Walter Faerber in die Geografie und Geschichte des Iran einführen. Anschließend zeigten die Flüchtlinge Shayan, Mohdse, Mustafa, Ghader, Farden, Ahmed und Mohaba Fotos aus ihren Heimatregionen und gaben dazu kurze Erklärungen ab. Auch wenn die Sprache teilweise noch etwas holprig war, konnten die Zuhörer dem Gesagten gut folgen, und bei Problemen sprang Faerber kurz ein.

Eine wichtige Rolle in der über 2000-jährigen Kultur des Iran spielt die Küche, und so hatten deutsche Frauen nach Originalrezepten Kekse gebacken. Auch die Frauen aus dem Iran waren den ganzen Tag in der Küche fleißig gewesen und hatten ein leckeres Pausenbüfett vorbereitet.

„Wir sind glücklich, dass so viele Leute gekommen sind, um unsere Heimat und unsere Kultur kennenzulernen. Die Frauen haben sich viel Mühe gegeben, die Spezialitäten vorzubereiten“, erklärte Ghader. Er und die anderen Iraner genossen sichtlich die Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wurde und dankten immer wieder Pastor Faerber sowie allen anderen Ilsedern für die freundliche Aufnahme und dafür „jetzt glücklich sein zu dürfen“, so Mohjabe.

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