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Ilsede Iranische Flüchtlingsfrau heiratet Deutschen
Kreis Peine Ilsede Iranische Flüchtlingsfrau heiratet Deutschen
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15:00 21.10.2017
Mehrnoosh und Michael Müller geben sich in Groß Ilsede das Ja-Wort. Quelle: Antje Ehlers
Adenstedt

Erst vor zwei Jahren war die junge Frau aus dem Iran geflüchtet und schließlich in Adenstedt gelandet. Dort bekam sie große Unterstützung von Heike Pittel. Seitdem integriert sich Mehrnoosh in das deutsche Leben und trat sogar in die Jungmädchenvereinigung „Griechenmädchen“ ein (PAZ berichtete).

Vom ersten Moment an hatten Mehrnoosh und Michael Augen für aneinander, doch es bedurfte erst einiger Anstupser von Pauline, damit sie sich näher kamen. Der Markt auf Schloss Fürstenberg fand an zwei Wochenenden statt, und am zweiten Wochenende spielte der Zufall Schicksal.

„Die Pension, in der wir zufällig übernachteten, war überbelegt, und so überredete ich Mehrnoosh und Michael, sich ein Zimmer zu teilen“, erzählt Heike Pittel. Danach besuchten sich die beiden so oft es ging und kamen sich dabei immer näher. Positiver Nebeneffekt: Die Deutschkenntnisse verbesserten sich zunehmend.

„Schnell habe ich gemerkt, dass Mehrnoosh mit ihrer munteren und unkomplizierten Art die Richtige für mich ist. Also habe ich sie im Sommer gefragt, ob wir heiraten wollen“, sagt Michael. Mehrnoosh sagte Ja, und Samstag wird die Ehe vom Standesamt besiegelt. Im kommenden Sommer soll die kirchliche Trauung folgen, an der dann hoffentlich auch die noch im Iran lebenden Eltern der Braut teilnehmen können.

„Deutsche Beziehungen sind anders. Nach der Ehe behalten Frauen ihre persönliche Freiheit, das ist im Iran anders“, hat die Braut bereits festgestellt und freut sich, auch nach der Eheschließung weiterhin Kontakt zu ihrem Freundeskreis halten zu können. Weitere Vorfreude besteht darin, bald mit ihrem Mann zusammenziehen zu können.

Von Antje Ehlers

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