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Infos über Abwasser-Aufgabenübertragung

Ilsede Infos über Abwasser-Aufgabenübertragung

In der Sitzung der Ilseder Ausschüsse „Bauen und Abwasser“ sowie „Finanzen und Wirtschaftsförderung“ wurde die Übertragung der Abwasserbeseitigung in Alt-Lahstedt an den Wasserverband Peine empfohlen. Vor der Abstimmung informierte der Technische Leiter Michael Wittemann über die Planungen und die Vorgehensweise bei einer Übertragung.

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Auch die derzeit im Bau befindliche Zentralkläranlage in Gadenstedt geht voraussichtlich zum Jahreswechsel an den Wasserverband über.

Quelle: Dennis Nobbe

Ilsede. Hintergrund: Im August 2016 hatte der Verwaltungsausschuss Bürgermeister Otto-Heinz Fründt mit den Verhandlungen zur Übertragung der Aufgabe der Abwasserbeseitigung zum 1. Januar 2018 an den Wasserverband beauftragt. In den vergangenen Monaten wurde dies vorbereitet, so dass nun abgestimmt werden kann. Die endgültige Entscheidung liegt beim Gemeinderat.

Die Übertragung an den Wasserverband ist kein Verkauf. Das wurde in der Sitzung mehrfach betont. „Unser Weg ist mit einer Privatisierung nicht vergleichbar. Wir übertragen die Aufgabe an den Wasserverband mit seinem Fachwissen, erhalten aber unsere Kontrolle über unseren Sitz in den Gremien“, erklärte Fründt. Die Anlagen gehen auf den Verband über. Ihr Wert – derzeit rund 30 Millionen Euro – wird vom Verband ausgeglichen. Das in den Anlagen enthaltene Eigenkapital der Gemeinde wird vom Verband verzinst. Der Wasserverband übernimmt aber auch die Kredite in Höhe von rund 21,9 Millionen Euro.

Für die Abwasserbeseitigung auf dem ehemaligen Lahstedter Gemeindegebiet ist eine eigene Abrechnungs-Einheit vorgesehen, erklärte Wittemann. Dadurch würden die hohen Investitionskosten, die in den kommenden Jahren dort nötig werden, in den Preisen dieser Einheit abgebildet und die Kosten dort zugeordnet.

Auch eine Rückübertragung der Aufgabe wäre möglich, wie sowohl Fründt als auch Wittemann betonten. Beide machten deutlich, dass es keinesfalls so sei, dass die Alt-Lahstedter um ihnen „zustehendes“ Geld gebracht würden. Diese Befürchtung war mehrfach öffentlich geäußert worden.

Übertragung ist ein üblicher Prozess

Der Wasserverband Peine arbeitet ohne Gewinnerzielungsabsicht, muss aber kostendeckend arbeiten, wie Michael Wittemann bei der Ausschuss-Sitzung deutlich machte. Das sei in den Planungen der nächsten Jahre, die Entgelterhöhungen vorsehen, berücksichtigt. Die bisher bei der Gemeinde mit dem Thema Abwasserbeseitigung befassten fünf Mitarbeiter werden vom Wasserverband übernommen, sofern sie das wünschen. Insgesamt sei eine Aufgabenübertragung, wie sie jetzt in Ilsede stattfindet, ein geübter Prozess.

Von Kerstin Wosnitza

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