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Infoblatt der Initiative zum Erhalt der Grundschulen

Ilsede Infoblatt der Initiative zum Erhalt der Grundschulen

Zur Diskussion um die Zukunft der Grundschulen in Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde hat jetzt eine Initiative aus Eltern und anderen Bürgern aus den drei Ortschaften ein Schreiben veröffentlicht, in dem sie ihren Standpunkt zum Erhalt der drei Schulen verdeutlicht.

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Bereits mehrfach demonstrierten Bürger gegen die angedachte Schließung der Grundschulen in Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde, wie hier im September.

Quelle: Privat

Ilsede. Hintergrund: Die Gemeinde hat den Vorschlag unterbreitet, die drei Standorte zugunsten einer neuen, zentralen Grundschule für die drei Orte aufzugeben (PAZ berichtete mehrfach).

„Am Donnerstag soll ohne vernünftige Entscheidungsgrundlagen und gegen den Willen der Bevölkerung ein Prestige-Neubau durch den Schulausschuss gebracht werden. Die Initiative zum Erhalt der Schulen an allen drei Standorten hat Informationen zusammengetragen, um Sachargumente zu liefern“, sagt Gemeinde-Elternvertreter Cord Pape von der Initiative. Kritisiert wird, dass die Verwaltung viele Fragen offen lasse. Das Schreiben wurde laut Pape an alle Ratsmitglieder verschickt.

Nach Ansicht der Verfasser ist die Situation in den jetzigen Schulen gut und unproblematisch und es gibt keine inhaltlichen Probleme. Für die notwendigen Investitionen in die Bestands-Immobilien, zum Beispiel für die Umsetzung der Inklusion, gebe es Fördermittel zu beantragen. In anderen Kommunen gebe es bereits viele Beispiele für die gelungene Sanierung alter Gebäude, auch der Denkmalschutz, der für die Gebäude in Adenstedt und Groß Lafferde gilt, sowie die Auflagen für den Brandschutz stünden dem nicht entgegen.

Moniert wird insbesondere, dass nach der Meinung der Verfasser die Möglichkeiten zum Umbau der derzeitigen Schulstandorte nicht ausreichend geprüft wurden.

Probleme mit zu geringen Schülerzahlen seien derzeit nicht abzusehen, Ganztagsangebote auch an kleinen Schulen möglich und die Dörfer würden unattraktiver, wenn es keine Schule gibt.

Und nicht zuletzt: Man ist überzeugt davon, dass die Sanierung deutlich günstiger ist als ein Neubau, der die Gemeinde in ein „finanzielles Fiasko“ stürzen würde.

Allein eine Seite des Schreibens ist der Auflistung der Namen der Unterstützer gewidmet. „Wir wollen damit kenntlich machen, dass wir nicht nur ein paar einzelne Bürger sind“, so Pape. Man sei bereit, alle Mittel auszuschöpfen, um den Bau einer Zentralschule zu verhindern.

Von Kerstin Wosnitza

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