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Ilsederin feiert heute Nouruz

Ilsede Ilsederin feiert heute Nouruz

Ilsede. Heute feiern mehr als 300 Millionen Menschen weltweit das Neujahrs- und Frühlingsfest Nouruz - in Ilsede ist es unter anderem Erika Faghihi, die mit einem Perser verheiratet ist und seit mehr als 40 Jahren seine Kultur zu schätzen weiß.

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Der Festtisch.

Quelle: Wikipedia

Ilsede. „Es ist einfach eine schöne Tradition, die wir - neben den deutschen Festen - ebenfalls mit der gesamten Familie zelebrieren“, sagt Faghihi.

Das Nouruz-Fest wird seit mehr als 3000 Jahren auf der Balkan-Halbinsel, in der Schwarzmeer-Region, im Kaukasus, in Zentralasien und im Nahen Osten gefeiert. Im persischen Kulturkreis beginnt das Fest mit dem astronomischen Frühlingsbeginn. Dieser ist heute genau um 23.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit. „Dann setzt man sich mit seinem engsten Familienkreis an einen Tisch und läutet gemeinsam das neue Jahr ein“, erklärt Faghihi.

Das Wichtigste dabei: Die Zusammenstellung der prunkvoll geschmückten Tafel mit den „Haft Sin“ und das traditionelle „Sabzi Polou“, ein Reisgericht mit Kräutern und gebratenem Fisch. „Wir nutzen auch die Zeit vor dem Fest, um eine Art Frühjahrsputz zu machen und uns neue Kleidung zu kaufen. Schließlich wollen wir das Jahr mit neuen, guten Dingen beginnen“, erklärt die Ilsederin den Brauch. Das Fest dauert insgesamt zwölf Tage.

Am 13. Tag des neuen Jahres, der den letzten Tag der Nouruz-Feierlichkeiten darstellt, ziehen die Menschen dann in die freie Natur und organisieren einen ausgiebigen Ausflug oder ein schmackhaftes Picknick für die gesamte Familie. „Im Iran sind an diesem Tag die Straßen sehr voll“, erinnert sich Faghihi.

Eine weitere Besonderheit an den Festtagen: Angefangen beim Ältesten wird die gesamte Verwandtschaft nacheinander besucht. „Gab es mal Streitereien untereinander, so wird dann alles vergeben und bereinigt“, schildert die Ilsederin. „So bleibt die Verwandtschaft immer in Kontakt, und die Harmonie in den Familien bewahrt. Wir fliegen zum Beispiel im April wieder in den Iran, um dort die Familie meines Mannes und unsere Freunde zu besuchen.“

mgb

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