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Ilseder Mensa: Kreis lässt Angebot links liegen

Landkreis verhandelt Ilseder Mensa: Kreis lässt Angebot links liegen

Merkwürdig: Seit fast einem halben Jahr steht die Ilseder Mensa leer. Der Landkreis betont, dass er keinen neuen Betreiber findet. Das irritiert Alexander Hartwig aus Bettrum doch mächtig. Er hat bereits im August ein Angebot eingereicht. Eine Antwort hat er aus dem Kreishaus bis heute nicht erhalten.

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Auf frisches Essen in der Mensa werden die Schüler des Schulzentrums Groß Ilsede wohl noch ein paar Wochen warten müssen.

Quelle: Archiv

In der Ilseder Mensa bleibt auch nach Weihnachten die Küche kalt: Obwohl der Koch und Kaufmann Alexander Hartwig aus Bettrum im Landkreis Hildesheim ein Angebot für den Betrieb der Mensa abgegeben hat, bekommt er keine Antwort aus dem Kreishaus. „Wir verhandeln zurzeit intensiv mit der Lebenshilfe Berkhöpen-Burgdorf“, sagt Landkreis-Sprecher Henrik Kühn auf Anfrage der PAZ.

Ein konkretes Angebot der Lebenshilfe liegt allerdings noch nicht vor, sagt Geschäftsführer Uwe Hiltner auf Nachfrage. „Wir prüfen zurzeit, ob wir den Betrieb der Ilseder Mensa überhaupt gewährleisten können“, sagt er. Preise für das Essen kann Hiltner daher noch nicht nennen. Hartwig plant mit drei Euro für ein Fleischgericht. Dazu will er täglich ein vegetarisches Gericht für 2,50 Euro und einen Salat für zwei Euro anbieten. Er hat ein Konzept gestrickt, das eine bargeldlose Bezahlung per Chip-Karte vorsieht. Die Schüler können ihre Gerichte auch über das Internet bestellen.

„Zurzeit beliefere ich schon das Schulzentrum in der Gemeinde Söhlde“, sagt Hartwig. Dessen Leiter, Uwe Meinhardt, ist mit dem Service von Hartwig sehr zufrieden. „Nicht nur den Schülern schmeckt es, auch viele Kollegen nutzen die Mensa regelmäßig“, sagt er und betont, dass Hartwig stets flexibel reagiert und auch direkt ansprechbar sei.

Hartwig ist verärgert, dass der Landkreis behauptet, er finde keinen Betreiber: „Ich kann innerhalb von drei bis vier Wochen loslegen“, sagt er. Sein Konzept sieht vor, dass er eng mit dem Arbeitsamt zusammenarbeitet und auch Schülern Praktika in seinem Betrieb anbieten will.

Kühn sagt, der Landkreis wolle bei der Beauftragung auf Nummer sicher gehen, um nicht wieder kurzfristig eine Pleite zu erleben. „Wenn sich das Konzept nicht umsetzen lässt, hätte das auf die Nutzungsfrequenz der Mensa vermutlich negative Folgen.“

pif

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