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Ilsede: Flüchtlinge besuchten Kanzleramt in Berlin

Einladung im Namen von Angela Merkel Ilsede: Flüchtlinge besuchten Kanzleramt in Berlin

Die drei in Ilsede lebenden Flüchtlinge Haidar Alsaediy, Ahmed Kealany, Hamad Al Jammal und Allam Fahd besuchten mit ihrem Betreuer Stefan Ernst auf Einladung von Angela Merkel das Bundeskanzleramt in Berlin.

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Stefan Ernst am Checkpoint Charly.

Klein Ilsede. Im Januar schrieb der Ilseder Flüchtlingsbetreuer Stefan Ernst einen Brief direkt an Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem er sie über die in Ilsede lebenden Flüchtlinge Haidar Alsaediy, Ahmed Kealany, Hamad Al Jammal und Allam Fahd informierte und anfragte, ob ein Besuch im Kanzleramt möglich sei. Wenig später kam die Antwort - und damit eine Einladung nach Berlin.

In seinem Brief erklärte Ernst, dass er die Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak seit ihrem Eintreffen in Ilsede im Oktober 2015 ehrenamtlich betreut und ihnen bei der Integration unter die Arme greift. 2016 war er mit Haidar Alsaediy, Ahmed Kealany, Hamad Al Jammal und Allam Fahd schon einmal zu Gast im Bundestag - daher kam die Idee, auch noch das Kanzleramt zu besuchen.

Nur wenige Tage später erhielt Ernst ein Schreiben im Namen der Bundeskanzlerin: Eine Besucherführung im Kanzleramt sei möglich. Nachdem die Flüchtlinge am Vorabend noch zur Blutspende in Klein Ilsede gingen, stand am vergangenen Samstag dann die Fahrt nach Berlin auf dem Programm. Einer der Höhepunkte war die Führung durch das Bundeskanzleramt: „Besonders eindrucksvoll waren dabei die Erklärungen im Kabinettszimmer, wo die ‚Ideen‘ für Gesetze entstehen“, sagt Ernst.

Ebenfalls besucht wurde das Holocaust-Mahnmal. „Auch davon waren die Flüchtlinge beeindruckt - wegen der Schlichtheit des Gedenkstätte, die man in einem bewegenden Auf und Ab begehen kann“, so Ernst, der hinzufügt, dass den in Ilsede lebenden Syrern und dem Iraker zudem die Internationalität Berlins aufgefallen sei. Eine weitere Station war Checkpoint Charly an der ehemaligen Grenze von Ost- und West-Berlin. „Die Vorstellung, dass die Stadt einmal geteilt war, fiel den Flüchtlingen schwer - Checkpoint Charly zeigt ja nur noch einen Bruchteil der damaligen Situation“, erklärt der Flüchtlingshelfer.

Ein weiterer Berlin-Besuch ist angedacht: Beim nächsten Mal vielleicht mit einer Rundfahrt auf Spree und Havel, wenn das Wetter mitspielt.

dn

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