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Ilsede: Diskussionrunde über Digitalisierung

Alltag und Arbeitswelt der Zukunft Ilsede: Diskussionrunde über Digitalisierung

Wie wird die Digitalisierung die Berufswelt verändern? Welche Vor- und Nachteile sind zu erwarten, und wann sollte die Digitalisierung beginnen? Es sind nur einige Fragen, die in einer Gesprächsrunde über den digitalen Wandel diskutiert wurden, zu der der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) in die Ilseder Hütte eingeladen hatte.

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Diskutierten über Digitalisierung: (v.l.) Unternehmer Wolfgang Christmann, Hubertus Heil (SPD), Moderatorin Kerstin Wosnitza und Lars Klingbeil (SPD).

Quelle: ag

Ilsede. Unter dem Titel „Wirtschaft 4.0/Arbeit 4.0/Gesellschaft 4.0 - Wie verändert Digitalisierung unser Leben?“ diskutierte Heil mit dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil und dem Ilseder Unternehmer Wolfgang Christmann darüber, wie Menschen zukünftig lernen, arbeiten, wirtschaften und kommunizieren werden. Moderiert wurde die Diskussion von PAZ-Redakteurin Kerstin Wosnitza.

„Digitalisierung ist längst Teil unseres Alltags geworden. Die Frage ist nun, wie wir damit umgehen und den Prozess gestalten wollen“, machte Heil deutlich. Lars Klingbeil ist Fachmann für Digitalisierung und vertritt im Bundestag den Landkreis Rotenburg und den Heidekreis. Wichtig sei es, so Klingbeil, den Menschen berufliche Qualifizierungen zu ermöglichen, um in der digitalisierten Arbeitswelt bestehen zu können. „Wir brauchen das Recht auf Weiterbildung“, betonte er. Auch ein Recht auf die Nichterreichbarkeit von Arbeitnehmern müsse bestehen.

Nach Wolfgang Christmann müssten Gewerbegebiete künftig mit Hochgeschwindigkeits-Internet ausgerüstet werden. Heil versprach, mit den Verantwortlichen zeitnah einen solchen Plan zu entwickeln.

Ein Zuhörer befürchtete, dass „Computerjobs“ das Handwerk verdrängen könnten: „In zehn Jahren wird es keine Maurer mehr geben, weil junge Leute lieber etwas mit Computern machen wollen.“ Klingbeil entgegnete, dass sich lediglich der Beruf verändern werde, der Maurer aber werde noch gebraucht. Wichtig sei zudem, dass Kindern der Zugang zur digitalen Entwicklung gegeben werde und keine Spaltung der Gesellschaft stattfinden dürfe, betonte Heil. „Ich sehe der Zukunft nicht pessimistisch entgegen. Wir müssen die Veränderung durch die Digitalisierung nur entsprechend begleiten und lernen, mit ihr umzugehen“, so Heil.

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