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Hubertus Heil beim Landwirt zu Besuch

Gadenstedt Hubertus Heil beim Landwirt zu Besuch

Hubertus Heil, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Gifhorn-Peine und Generalsekretär der SPD, besuchte am Donnerstag den landwirtschaftlichen Betrieb von Christian Stoewenau und seiner Familie in Gadenstedt. Ebenfalls mit dabei waren Dr. Wilhelm Priesmeier, agrarpolitischer Sprecher der SPD, sowie Landvolk-Vorsitzender Wilfried Henties.

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Von links: Alexander Stoewenau, Dr. Wilhelm Priesmeier, Nicola und Christian Stoewenau, Hubertus Heil, Wilfried Henties.

Quelle: Dennis Nobbe

Gadenstedt. Heil bezeichnete das Treffen augenzwinkernd als „landwirtschaftspolitisches Speed-Dating“. Die Idee für die Besuche auf einigen landwirtschaftlichen Betrieben der Region entstand laut Heil bei einem Gespräch mit dem Kreislandvolk. In der Runde sprachen Heil, Stoewenau, Henties und Priesmeier über diverse Punkte, die gerade aktuell sind oder die Landwirte in Zukunft noch beschäftigen werden. Thematisiert wurden unter anderem der Strukturwandel, die Ortskernentwicklung in der Region, der Blick in die Zukunft der Landwirtschaft, die politische Barriere zwischen Stadt und Land sowie Umweltfragen. Vor allem das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat beschäftige die Landwirte derzeit sehr, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig.

Priesmeier sprach zudem das Problem an, dass landwirtschaftliche Betriebe aufgrund der Generationenübertragung vermehrt aussterben. Heil sagte: „Es wird nicht nur in der Landwirtschaft einen dramatischen Strukturwandel geben, dieser wird sich nicht aufhalten lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass sich Frust und Hoffnungslosigkeit nicht verbreiten.“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete bot schließlich an, im Oktober, wenn nach der Bundestagswahl mehr Zeit da ist, für weitere, ausführlichere Gespräche in Sachen Landwirtschaftspolitik zusammenzukommen, was alle Beteiligten am Donnerstag begrüßten.

Christian Stoewenau bewertete die Gesprächsrunde abschließend positiv: „Solche Diskussionen auf fachlicher Ebene sind wichtig. Es ist besser, mit uns Landwirten zu reden als nur über uns.“

Von Dennis Nobbe

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