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Hohe Wahlbeteiligung in Edemissen und Wendeburg

Landtagswahl Hohe Wahlbeteiligung in Edemissen und Wendeburg

In den zum Wahlkreis 4-Peine gehörenden Gemeinden Edemissen, Hohenhameln, Ilsede und Wendeburg spiegelt sich insgesamt das Gesamtergebnis der Landtagswahl wider: Die SPD liegt deutlich vorn und hat überall dazu gewonnen, während CDU und Grüne massive Verluste gegenüber der letzten Wahl 2013 verschmerzen müssen

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Stimmzettel: Im Kreis Peine machten viele Wähler ihr Kreuz bei der SPD.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Insgesamt gab die weitaus überwiegende Mehrheit der Wähler ihre Erst- und Zweitstimme an die beiden großen Parteien SPD und CDU, die kleineren Parteien spielen nur eine untergeordnete Rolle.

In der Gemeinde Edemissen machten 71,9 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Im Nordkreis wohnen offenbar sehr wahlfreudige Bürger: Die Beteiligung liegt – wie schon 2008 und 2013 – klar über dem Landesdurchschnitt (in diesem Jahr 63,1 Prozent) und ist die höchste im Wahlkreis. Die SPD hat bei der aktuellen Wahl deutlich die Nase vorn. Direktkandidat Matthias Möhle bekam 44,5 Prozent der Erststimmen, und von den Zweitstimmen konnten die Sozialdemokraten 40,7 Prozent für sich verbuchen (2013: 37,8 Prozent). CDU-Direktkandidat Plett konnte 36 Prozent der Wähler für sich gewinnen, für seine Partei gaben 33,8 Prozent der Wähler ihre Zweitstimme ab (2013: 34,8 Prozent).

Deutlich vorn liegt SPD-Kandidat Möhle auch in der Gemeinde Hohenhameln , wo er 48,1 Prozent der Erststimmen holte. Ihre Zweitstimme gaben der SPD 44,7 Prozent der Wähler. Das ist gegenüber 2013 ein Plus von 4,3 Prozentpunkten. Plett schnitt mit 32,3 Prozent deutlich schlechter ab als 2013, als 39,1 Prozent der Wähler für ihn stimmten. Die CDU verlor mit einem Ergebnis von 30 Prozent 3 Prozentpunkte der Zweitstimmen. Bei der Wahlbeteiligung liegt Hohenhameln mit 63,6 Prozent dicht am Durchschnitt.

Unterdurchschnittlich hingegen war die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Ilsede . Dort traten 61,3 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen. Sie entschieden sich deutlich für den SPD-Kandidaten Möhle, der sich mit 51,3 Prozent über die absolute Mehrheit der Wählerstimmen freuen kann. 29,5 Prozent der Wähler entschieden sich für Plett. Auch bei den Zweitstimmen bevorzugen die Menschen in Ilsede klar die SPD, die 48,8 Prozent der Stimmen bekam und gegenüber 2013 um 3,7 Prozentpunkte zulegen konnte (45,1 Prozent). Auf die CDU fielen 27,4 Prozent der Zweitstimmen (2013: 27,9 Prozent). Sie verlor demnach geringfügig einen halben Prozentpunkt.

Besonders freuen können sich die Sozialdemokraten über das Ergebnis in Wendeburg . Dort hatte bei den vergangenen Wahlen immer die CDU die Nase vorn, doch das hat sich diesmal sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen geändert. Matthias Möhle erreichte 40,5 Prozent der Erststimmen und liegt damit auch hier recht deutlich vor Plett mit 38 Prozent. Bei der Landtagswahl 2013 war das noch anders, da hatte Plett 43,2 Prozent, Möhle 39,9 Prozent. Bei den Zweitstimmen sieht es ähnlich aus: Diesmal votierten 38,4 Prozent der Wähler für die SPD (2013: 34,4 Prozent) und 34,4 Prozent für die CDU, die 2013 noch 37,1 Prozent der Stimmen bekam – 2008 waren es sogar 43,3 Prozent. Auch in Wendeburg hat es deutlich mehr Bürger in die Wahllokale gezogen als im Landesdurchschnitt: 71,4 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.

Von Kerstin Wosnitza

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