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Ilsede HWG und BFKL wollen über Ortsfahrt-Ausbau informieren
Kreis Peine Ilsede HWG und BFKL wollen über Ortsfahrt-Ausbau informieren
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06:01 27.04.2018
Die Ortsdurchfahrt in Gadenstedt. Quelle: Archiv
Gadenstedt

Über den neusten Stand der Kosten für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Gadenstedt will die Organisation Bürger für ein kommunales Leben (BFKL) informieren. Die Veranstaltung findet am Freitag, 27. April, ab 18 Uhr bei Familie Fiene in Gadenstedt, Landwehr 28a, statt.

Dabei will die Organisation die aktuellen Kosten vorstellen, die auch die Anlieger betreffen könnten – dazu wurde bereits ein Schreiben verteilt. Die Zusammenhänge und zum Teil die Zahlen darin sind jedoch laut Verwaltung nicht zutreffend.

Anlieger sind nicht auf dem neusten Stand

„Die Anlieger sind in Sachen Kosten des Straßenausbaus noch auf dem Stand von 2016“, sagt Ilse Fiene von BFKL. Gisela Janßen, Vorsitzende des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümervereins (HWG) Ilsede und Region Peine, ergänzt: „Ich hatte gehofft, dass die Gemeinde eine Bürgerbeteiligung durchführt.“

Die Summen von damals seien „obsolet“, die finanzielle Belastung der Anwohner falle beim Straßenausbau geringer aus als früher einmal angenommen.

Laut HWG und BFKL betragen die Gesamtbaukosten für die Ortsdurchfahrt – einschließlich Kanalbau – rund 4,1 Millionen Euro. Nach Richtlinien des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) seien davon 3,1 Millionen Euro förderbar, der Gemeindeanteil davon betrage etwa 2,2 Millionen Euro. Unter dem Strich könne man laut HWG und BFKL von einem umlagefähigen Betrag von circa 500 000 Euro ausgehen.

Fründt: Viele Zusammenhänge und Zahlen falsch

Die Zusammenhänge in dem Schreiben der BFKL seien falsch, ebenso etliche der Zahlen, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, Otto-Heinz Fründt, auf Anfrage der PAZ.

Er erklärt, dass sich die reinen Baukosten ohne Kanalarbeiten nach jetzigem Stand auf 4,1 Millionen Euro belaufen – dies sei aber noch nicht die endgültige Summe. „Die Berechnungen laufen noch“, so Fründt. Diese 4,1 Millionen Euro seien zudem der umlagefähige Betrag.

„Tatsache ist zudem, dass die zuwendungsfähigen Kosten 2,2 Millionen Euro betragen, davon fördert das Land 70 Prozent mit GFVG-Mitteln“, so der Bürgermeister. Einige weitere Punkte des BFKL-Schreibens seien ebenfalls inhaltlich falsch: So heißt es dort beispielsweise, dass die Gesamtkosten des Ausbaus auch die Druckleitung von Oberg beinhalten, was laut Fründt nicht zutrifft.

Der 2016 angesetzte gesamte Anliegerbeitrag belief sich auf rund 1,8 Millionen Euro, heute seien es – abzüglich der Eckgrundstücksanteile – etwa 1,4 Millionen Euro. Dies zumindest stimme also: Die finanzielle Belastung der Anlieger soll tatsächlich geringer als ursprünglich angenommen ausfallen.

Von Dennis Nobbe

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