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Ilsede Günter Mertins ist 75 Jahre alt geworden
Kreis Peine Ilsede Günter Mertins ist 75 Jahre alt geworden
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12:00 01.12.2018
Repräsentative Termine wir hier in der Kita in Solschen gehören für Günter Mertins (3.v.l.) zu den Aufgaben als stellvertretender Bürgermeister. Quelle: Archiv
Solschen

Aus der Kommunalpolitik der Gemeinde Ilsede ist Günter Mertins nicht wegzudenken. Seit 23 Jahren ist er dort engagiert, derzeit ist er unter anderem erster stellvertretender Bürgermeister. Am Donnerstag wurde er 75 Jahre alt.

1996 wurde Mertins das erste Mal in den Solschener Ortsrat gewählt, dem er seitdem angehört. Anfangs war er parteilos, „aber die CDU hat mich immer gepflegt“, sagt er. 2001 trat er in die Partei ein und stieg rasch auf: 2005 wurde er Vorsitzender des Ilseder CDU-Gemeindeverbands und Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat.

Gemeindefusion intensiv begleitet

Intensiv begleitet hat er die Fusion der beiden früheren Gemeinden Ilsede und Lahstedt. „In diesem Zusammenhang wird immer wieder gesagt, wie wichtig ich als ausgleichender Faktor war und auch noch bin“, sagt Mertins nicht ohne Stolz. Bis heute fühle er sich sehr ernst genommen.

Auf sein Leben blickt Mertins zufrieden zurück. Dabei war der Start nicht einfach: Geboren wurde er 1943 mitten im Zweiten Weltkrieg in der Nähe von Tilsit. Die Familie musste von ihrem Bauernhof fliehen und kam über Umwege nach Solschen, wo Mertins seither lebt und selbst eine Familie gegründet hat. „Wir mussten ganz von vorn anfangen“, sagt er. Flüchtlinge hätten es nicht leicht gehabt, aber als guter Fußballer konnte er sich Anerkennung verschaffen.

Meinungen unter einen Hut bringen

Als gelernter Kaufmann kam er 1970 zum Konzern von Dr. Joachim Schmidt, zu dem unter anderem die Ilseder Schlackenverwertung gehörte. Dort übernahm er verantwortungsvolle Aufgaben. „Diese Zeit hat mich geprägt“, resümiert Mertens. Zu seinem Chef entwickelte sich ein enges Verhältnis. Er habe im Beruf gelernt, wie wichtig Sparsamkeit, Zuverlässigkeit und Durchsetzungsvermögen sind und auch, wie man verschiedene Meinungen unter einen Hut bekommt. Das kommt ihm bis heute zugute. 2001 ging Mertins in den Vorruhestand und engagierte sich noch stärker in der Politik.

Das änderte sich auch nach einem Herzinfarkt im April 2011 nicht, obwohl der Arzt ihm riet, die Aktivitäten zu reduzieren. „Ich habe darüber nachgedacht, aber letztlich bin ich dem Rat nicht gefolgt. Bislang geht es mir gesundheitlich zum Glück trotzdem gut. Das und die Bestätigung, die ich von vielen Seiten bekommt, gibt mir den Mut, bis zur Kommunalwahl 2021 weiterzumachen. Dann ist aber endgültig Schluss“, macht er deutlich.

Von Kerstin Wosnitza

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