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Gruseltour auf Burg Steinbrück mit dem NDR

„Ghostwatching“ Gruseltour auf Burg Steinbrück mit dem NDR

Bei herrlichem Spätsommerwetter fanden sich auf der Burg Steinbrück rund sechzig Teilnehmer zu der letzten Gruseltour in diesem Jahr ein. Auch der NDR war auf die Führungen aufmerksam geworden: Das Kamerateam reiste vom Studio Hamburg mit Angelika Leis für die Sendung „DAS“ in Steinbrück an. Thema der Sendung werden die paranormalen Erscheinungen auf der Burg sein.

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Die Gruppen gingen auch durch den düsteren Gang zwischen Artillerieturm und der Burg.
 

Quelle: privat

Ilsede.  Die meisten Gäste freuten sich, die Burg bei Sonnenschein zu betrachten, auch wenn Nebel besser zur Atmosphäre gepasst hätte. Der angereiste „Clan der Wölfe“, im Wikingeroutfit gekleidete Fans des Mittelalters, konnte sich bei passendem Umfeld am offenen Feuer sein Mahl zubereiten. Auch die geladene Autorin der Romane „Im Schatten der Hexen“, Kathrin Hotowetz, war mit einigen Gästen aus dem Harz mit dabei. Nachdem die Teilnehmer den Erzählungen des Burgführers Wolfgang Seeling gelauscht hatten und die Anwendung der ausgestellten Foltergeräte von Scharfrichter „Meister Hans“ hautnah erleben durften, ging diese Tour mit einem Imbiss zu Ende. Doch nicht für alle: Gegen 19 Uhr wappneten sich 13 Wagemutige zu der „Ghostwatcher-Tour“, begleitet vom NDR, drei paranormalen Ermittlern, Wenke Hundrack und Jeanette Schmidt nebst Tochter und einigen Vereinsmitgliedern.

Kurz vor Sonnenuntergang begaben sich die in drei Gruppen aufgeteilten Geisterjäger in das Ungewisse. Auch der schon seit vielen Jahren verschlossene unterirdische Gang zwischen dem ehemaligem Artillerieturm und der Burg konnte erstmals wieder besucht werden. Stockfinster war es im Inneren. Erste Messungen ergaben gute Fotos von Lichterscheinungen und Tonaufnahmen. Die paranormalen Ermittlungen werden am 30. Oktober – kurz vor Halloween – in der NDR-Sendung „DAS“ ab 18.45 Uhr ausgestrahlt.

Gruselig geht es dann weiter am Samstag, 28. Oktober: Der Förderverein Burg Steinbrück besucht die ehemalige Richtstätte im Lechlumer Holz. Diese wurde mehr als 200 Jahre lang von den Braunschweiger Herzögen als Hauptrichtplatz genutzt. Hunderte von Delinquenten mussten hier ihr Leben lassen. Ob Dieb, Mörder, oder auch nur als denunzierte Hexe: Alle hatten sie eines gemeinsam, sie starben eines grausamen Todes.

Für diese Tour wird um eine Spende in Höhe von fünf Euro gebeten. Treffen ist um 16 Uhr am Waldparkplatz an der B 79 zwischen Wolfenbüttel und Stöckheim, gegenüber dem Sternhaus. Die Exkursion wird bei jedem Wetter durchgeführt. Anmeldungen an Siegfried Skarupke unter tasicassi@gmail.com oder 05172-5473.

Von Bernd Dukiewitz

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