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Grüße von Fadi: Bula Bula Landkreis Peine

Klein Ilseder Weltenbummler Grüße von Fadi: Bula Bula Landkreis Peine

Klein Ilsede. Für ein Jahr wollte der Klein Ilseder Fadi Baydoun mit der Organisation „AIFS Work and travel“ eigentlich durch Australien reisen. Kurzerhand hat er aus dem Känguru-Trip jedoch eine Weltreise gemacht. Für die PAZ öffnet der 21-Jährige weiterhin sein Reisetagebuch und erzählt von seinen Erlebnissen. Heute Teil 12: Fidschi

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Fadi auf Fidschi mit einem (augenscheinlich) echten Berliner und am traumhaften Sandstrand.

Ich glaube, ich bleibe für immer auf Fidschi. Es ist so wunder, wunderschön hier“, sagt Fadi tief beeindruckt von den Erlebnissen in dem Inselstaat im Südpazifik. Vor allem das Schnorcheln hat es dem Klein Ilseder angetan. „Einfach unglaublich schön, was es so im Wasser gibt. So viele verschiedene Fische und Meeressteine in den unterschiedlichsten Farben. Einfach traumhaft“, erzählt der 21-Jährige.

Doch Fadi hat auch die Schattenseiten der östlich von Australien liegenden Republik kennengelernt. „Die Leute hier sind sehr arm und haben nicht wirklich viel zum Leben“, sagt der Klein Ilseder. Im März habe es eine große Überschwemmung gegeben, die Schäden seien noch immer überall zu sehen. „Die Einheimischen waren aber sehr freundlich und mögen es anscheinend sehr, sich mit Leuten aus Übersee zu unterhalten.“

Fadi war von dem Leid der Menschen so sehr bewegt, dass er einen Teil seines Gepäcks kurzerhand an zwei Einheimische verschenkt hat. „Mir hat das einfach wehgetan, wie die Menschen hier leben müssen“, sagt Fadi. „Bei all dem Leid haben die Leute hier aber auch echte Lebensfreude gezeigt. Wir haben abends immer am Strand gesessen und zusammen Musik gemacht.“

Außerdem haben sich der Klein Ilseder und die Einheimischen über die Unterschiede zwischen Deutschland und Fidschi unterhalten. „Sie haben mich gefragt, ob der Schnee, der in Deutschland von Himmel fällt, sich genauso wie das Eis im Gefrierfach anfühlt“, erzählt er mit einem Lachen. „Es ist so komisch für mich, jemanden zu sehen, der noch nie Schnee gesehen hat. Dafür habe ich hier zum ersten Mal eine frische Kokosnuss getrunken und die Innenschale gegessen.“

Und eine weitere Premiere gab es für Fadi: Er musste auf der Insel ohne Internet und ohne Handy auskommen. „Das war schon sehr komisch – aber auch sehr erholsam“, sagt der 21-Jährige.

Die Einheimischen haben Fadi dann noch gezeigt, wie man traditionelles Fidschi-Essen zubereitet – das sogenannte Lovo. „Hähnchen mit Fisch und riesigen Kartoffeln wurde angebraten und dann mit Palmenblättern und Erde zugedeckt. Und das Resultat schmeckt einfach köstlich.“

Nach ein paar unvergesslichen Tagen im Fast-Paradies hat der Weltreisende aus Klein Ilsede jedoch auch Fidschi wieder Richtung Australien verlassen – Rückkehr nicht ausgeschlossen: „Die meisten Touristen hier sind ja frisch Verheiratete, die ihre Flitterwochen machen“, sagt der 21-Jährige. „Wenn ich mal verheiratet bin, möchte ich das auch unbedingt machen.“

mu

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