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70 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen

Großbrand in Bülten 70 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen

Beim Brand eines Hauses an der Teichstraße in Bülten sind am Dienstagnachmittag drei Personen verletzt worden. Rund 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Brandursache und Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.

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Insgesamt rund 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
 

Quelle: Tobias Mull

Bülten.  Um 13.42 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. „Feuer in einem Einfamilienhaus in Bülten“, so die erste Meldung. Dramatischer Zusatz: Menschenleben in Gefahr. Glücklicherweise gestaltete sich die Lage vor Ort dann nicht mehr ganz so dramatisch –  die drei Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches im Haus befanden, hatten sich selbstständig ins Freie retten können.

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Bei einem Großbrand in Bülten sind am Dienstagnachmittag drei Personen verletzt worden. Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

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Es handelt sich dabei um eine 27-Jährige sowie ihre beiden vier und sechs Jahre alten Kinder. Sie erlitten nach ersten Erkenntnisse Rauchgasvergiftungen und wurden mit einem Rettungswagen in ein Klinikum gebracht. Der Notarzt war zuvor mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 kurz vor Bülten gelandet.

Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache im ersten Obergeschoss des Hauses direkt neben dem Feuerwehrgerätehaus ausgebrochen und griff schnell auf den Dachstuhl über. „Meine Tochter hatte mir gesagt, dass sie Rauch am Fenster gesehen hätte. Ich habe dann gleich 112 angerufen“, erzählte eine Nachbarin der PAZ.

Großaufgebot der Feuerwehr

Und die Feuerwehr war wenig später mit einem Großaufgebot vor Ort: Marco Welzel von der Ilseder Feuerwehr zählte rund 60 Ilseder Feuerwehrleute sowie zwölf der Peiner Kernstadtwehr, die mit der Drehleiter nach Bülten geeilt waren. Auch zwei Rettungswagen waren zur Stelle, drei Wärmekameras wurden eingesetzt.

Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar, für die Flüchtlingsfamilie sei aber bereits ein Ausweichquartier gefunden worden, hieß es von Seiten der Ilseder Gemeindeverwaltung. „Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen, werden aber einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Stephanie Schmidt von der Peiner Polizei. Zur Schadenshöhe könnten noch keine Angaben gemacht werden.

Von Tobias Mull

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