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Ilsede Groß Ilsede: „Brandstiftung nicht ausgeschlossen“
Kreis Peine Ilsede Groß Ilsede: „Brandstiftung nicht ausgeschlossen“
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10:00 06.04.2017
Einsatz der Feuerwehren auf einer Wiese bei Groß Ilsede: Dort waren Strohballen in Flammen aufgegangen.
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Groß Ilsede

Marco Welzel, stellvertretender Ortsbrandmeister in Groß Ilsede, sagte: „Die Einsatzstelle befand sich weit von einer Wasserentnahmestelle. Eine Schlauchleitung konnte über diese Entfernung nicht aufgebaut werden.“ Deshalb wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ölsburg und Gadenstedt alarmiert, die beide über ein Tanklöschfahrzeug verfügen. Die Gadenstedter haben zudem auf ihrem Löschfahrzeug einen Wassertank.

Im Pendelverkehr versorgten die Fahrzeuge die Feuerwehrleute am Einsatzort dann mit Löschwasser, das aus einem Überflurhydranten an der Dorfstraße entnommen wurde. Im Einsatz waren beim ersten Alarm rund 30 Kräfte aus den drei Ortswehren.

An den Löscharbeiten beteiligte sich auch ein Landwirt, der die Ballen mit einem Frontlader auseinander zog, damit die Feuerwehrleute besser an die Flammen herankommen konnten. Auf Wunsch des Eigentümers verzichtete die Feuerwehr auf den Einsatz von Löschschaum. Deshalb lassen sich Teile des Strohs, das nicht verbrannte, noch verwenden.

Die Ballen sind bereits im Vorjahr gepresst worden. Weil das Stroh so lange gelagert hat, gehen die Feuerwehrleute davon aus, dass sich die Ballen nicht von allein entzündet haben können. Deshalb informierten sie die Polizei, die den Sachverhalt aufnahm.

Kripo-Chef Michael Sock bestätigte auf Anfrage die Ermittlungen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Brandstiftung im Spiel sei, sagte er.

Beim zweiten Einsatz der Feuerwehren aus Groß Ilsede und Ölsburg waren rund 20 Kräfte vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich Glutnester wieder entzündet und mussten erneut gelöscht werden.

von Thorsten Pifan

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