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Ilsede Geteilte Meinungen und lautstarke Diskussion im Ilseder Schulausschuss
Kreis Peine Ilsede Geteilte Meinungen und lautstarke Diskussion im Ilseder Schulausschuss
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22:32 17.04.2018
Ungewisse Zukunft: Die Grundschule in Adenstedt.
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Ilsede

 Seitens der Bürger kam die Frage auf, warum ein Schulneubau überhaupt nötig sei. Otto-Heinz Fründt (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, erklärte, so ließen sich Pädagogik, Brandschutz und Inklusion vereinen, der Neubau sei wirtschaftlich. Er sagte zudem, dass im Falle einer Ablehnung der Beschlussvorlage im Rat das Thema Neubau vorerst vom Tisch sei. Kritisiert wurde von den Bürgern weiterhin, dass es bei der neuen Schule keinen Bustransfer nach der vierten Stunde geben soll – und dass das Interesse der Eltern angeblich nicht berücksichtigt wurde.

Nicht nur während der Fragestunde, auch während der Diskussion der Ausschussmitglieder, gab es Zwischenrufe aus den Besucherreihen. Der Ausschussvorsitzende Jörg Gilgen (SPD) rief mehrfach zur Ruhe auf. Stefanie Weigand (Grüne) betonte, dass die Sanierungskosten für die alten Schulen hoch ausfallen könnten und der Neubau auf Dauer kostengünstiger sei. Auch sei das Dorfleben nicht vom Erhalt der Schulstandorte abhängig.

„Der Neubau ist das Beste für die Kinder“

Ilse Schulz (FBI) erklärte, dass die Vorlage auf Zustimmung ihrer Fraktion treffe: „Es ist eine Investition in die Bildung, eine Umsetzung der Vorlage stellt keine unüberwindbare Schwierigkeit dar.“

Marcus Seelis stimmte als einziges CDU-Mitglied für die Vorlage. Er begründete dies unter anderem damit, dass die heutigen Schulstandards anders seien. „Der Neubau ist das Beste für die Kinder“, so Seelis. Anders sehen es die CDU-Mitglieder Günter Mertins und Boris Lauenroth, die sich gegen die Vorlage aussprachen. Mertins kritisierte die hohen Neubaukosten und eine damit Verbundene Verschuldung der Gemeinde, für Lauenroth sei die Elternmeinung nicht ausreichend berücksichtigt. „Außerdem tragen gute Räume erst zur Bildung bei, wenn Schüler und Lehrer motiviert sind“, so Lauenroth.

Kritisiert wurde der „aggressive Umgangston“ einiger Bürger

Auch Elternratsvertreter Cord Pape sprach sich gegen den Neubau aus. Er schlug vor, die alten Schulen attraktiver und moderner zu gestalten, die zudem besser für Schüler mit Migrationshintergrund oder Lernschwäche seien. Gilgen erklärte im Namen der SPD, dass ein Neubau die bessere Lösung sei, aber in Sachen Bustransfer noch Fragen zu klären seien. Die SPD-Mitglieder enthielten sich bei der Abstimmung.

Kritisiert wurde von Schulz, Weigand, Seelis und Mertins der „aggressive Umgangston“ einiger Bürger gegenüber den Kommunalpolitikern. Die Beschlussvorlage wird Thema im Ilseder Rat am morgigen Donnerstag ab 18.30 Uhr im Rathaus in Groß Ilsede sein.

Von Dennis Nobbe

Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung des Ilseder Schulausschusses war am Montagabend die künftige Ausgestaltung des Grundschulangebotes für die Ortschaften Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde. Die knappe Mehrheit der Ausschussmitglieder sprach sich für die Beschlussvorlage aus.

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