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Ilsede Gericht verurteilt Ilseder wegen Diebstahls und Drogenbesitzes
Kreis Peine Ilsede Gericht verurteilt Ilseder wegen Diebstahls und Drogenbesitzes
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00:21 02.02.2019
Das Amtsgericht in Peine: Hier wurde verhandelt. Quelle: Archiv
Ilsede/Peine

Zu elf Monaten Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, und 1000 Euro Geldstrafe wegen schweren Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde ein 29-jähriger Ilseder verurteilt. Die Verhandlung fand am Amtsgericht Peine statt.

Flüchtiger Dieb war geständig

Was war passiert? Der Angeklagte soll im September 2016 im Klinikum Peine neun Personal-Spinde aufgebrochen und einen Ehering, eine Tasche, Parfüm, ein Schallwellengerät und eine Uhr entwendet haben. Der Täter wurde von Klinikmitarbeiterinnen überrascht und gestellt, dennoch gelang ihm die Flucht. Er konnte später aber von der Polizei ermittelt werden. Da der Angeklagte geständig war, konnte vor Gericht auf die Anhörung der Zeugen verzichtet werden. Der Angeklagte entschuldigte sich bei den Geschädigten für seine Tat.

Weitere Taten gleich mitverhandelt

Mit dem Einverständnis der Verteidigung wurden zwei weitere Vorwürfe mit dem Verzicht auf die Einhaltung einer Ladefrist gegen den Angeklagten mitverhandelt.

Im August 2016 soll er Ware im Internet zum Verkauf angeboten haben, ohne nach Erhalt des Geldes zu liefern. Da für diesen Sachverhalt ein weiterer Täter in Betracht kam, wurde das Verfahren gegen den Angeklagten in diesem Punkt eingestellt.

Am 22. Juli 2018 fand die Polizei bei einer Kontrolle am Peiner Autohof an der Autobahn 90 Extasy-Pillen und weitere Drogen im Rucksack des Angeklagten, auch diesen Vorwurf räumte er ein. Bei den Drogen soll es sich um Eigenbedarf gehandelt haben. „Ich hatte meine Arbeit verloren und mein Stiefvater war gestorben, was mich absolut perspektivlos machte“, erklärte der Angeklagte. „Aktuell bin ich auf einem guten Weg. Ein fester Arbeitsplatz, ein euer Freundeskreis und der Umzug nach Ilsede haben mir gutgetan“, führte er weiter aus.

Vorbestrafter hat derzeit gute Perspektive

Im Bundeszentralregister des 29-Jährigen stehen derzeit acht Einträge. Dazu gehören Verkehrsgefährdung unter Alkoholeinfluss, Drogendelikte, Erpressung und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Staatsanwältin stellte in ihrem Plädoyer den schweren Diebstahl und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Sie forderte eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten, die aufgrund der erkennbaren persönlichen Entwicklung des Angeklagten auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden sollten. Dazu beantragte die sie 1000 Euro Geldstrafe sowie die Betreuung durch Bewährungshelfer und entsprechende Therapiebesuche. Dem Antrag schloss sich der Verteidiger weitgehend an, empfahl jedoch eine Geldstrafe von 500 Euro.

Letzte Chance

Der Richter verhängte elf Monate Haft, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden. Zusätzlich hat der Angeklagte 1000 Euro an den Weißen Ring zu zahlen, jeden Wohnungswechsel anzuzeigen sowie mit Bewährungshelfern und Therapiebesuchen an sich zu arbeiten. „Das war knapp und ich will Sie hier nicht wiedersehen. Das ist ihre letzte Chance, nutzen Sie diese“, sagte der Richter zum Angeklagten. Dieser bedankte sich und versprach, die Chance zu nutzen.

Von Eckhard Bruns

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