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Ilsede Geplanter Grundschulneubau: HWG befürchtet Kosten für Straßenausbau
Kreis Peine Ilsede Geplanter Grundschulneubau: HWG befürchtet Kosten für Straßenausbau
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17:35 10.04.2018
Die jetzige Grundschule in Gadenstedt befindet sich am Schulweg, der geplante Neubau hingegen soll an der Feldstraße entstehen. Quelle: Archiv
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Gadenstedt

 Die Beschlussvorlage der Ilseder Verwaltung sieht einen Grundschul-Neubau in Gadenstedt vor (PAZ berichtete), abgestimmt wird darüber in dieser und der kommenden Woche in verschiedenen Gremien. Der mögliche Schulstandort könnte laut Vorlage an der Feldstraße liegen. Gisela Janßen, Vorsitzende des Haus- Wohnungs und Grundeigentümervereins (HWG) Ilsede und Region Peine, gibt nun zu bedenken: Der Standort könne einen Straßenausbau samt Kosten für die Anwohner bedeuten, denn für Schulbusse seien die entsprechenden Straßen in ihrer jetzigen Form nicht geeignet.

Janßen betont: „Aus meiner Sicht gibt es nur die Möglichkeiten, die schmale Feldstraße für den Schulbusverkehr auszubauen oder einen Ringverkehr am Bodenstedtweg einzurichten. Ohne erheblichen Straßenausbau ist der Schulstandort nicht umsetzbar. Da könnten hohe Folgekosten auf die Anwohner, aber auch auf die Gemeinde zukommen.“

Betroffen sein könnten davon laut Janßen Anwohner der Feldstraße, des Bodenstedtwegs sowie der Straßen im Kleinen Felde und Am Hohen Weg. Daher fordert nun auch die Organisation Bürger für ein kommunales Leben (BFKL) die Gemeinde auf, einen anderen Standort für das Bauprojekt zu wählen.

Ausreichende Breite für Schulbusse

Otto-Heinz Fründt (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, erklärt auf PAZ-Anfrage: „Die angedachte Fläche für die Schule ist bereits Gemeinde-Eigentum und noch dazu in der Nähe des Freibads sowie des Sportplatzes – es ist also eine gute Lage.“ Alternative Standorte habe die Gemeinde gesucht, doch zufriedenstellend sei keiner davon gewesen.

Zudem erklärt Fründt, dass die Feldstraße eine ausreichende Breite für Schulbusse habe und auch jetzt schon von schwereren und größeren Fahrzeugen wie Müll-Lkw und landwirtschaftlichen Maschinen genutzt werde – wenn auch nicht in dem Maße, wie die Busse die Straße befahren würden. Eine Sanierung der Straße sei nicht ausgeschlossen, doch diese sei aufgrund des alten Straßenbelags und des Kanals ohnehin auf längere Sicht fällig. „Der Schulstandort wäre also nicht der alleinige Grund für eine Straßensanierung“, betont der Bürgermeister.

Von Dennis Nobbe

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