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Gemeinde nimmt Stellung zur Preiserhöhung im Bolzberg-Bad

Ilsede Gemeinde nimmt Stellung zur Preiserhöhung im Bolzberg-Bad

Für einigen Wirbel sorgte die Preiserhöhung des Freibads am Bolzberg (PAZ berichtete). Dazu nimmt jetzt Hans-Joachim Föste im Namen der Gemeinde Ilsede und des Bürgermeisters Stellung.

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Quelle: Archiv

Gadenstedt. Für Wirbel sorgte die Preiserhöhung des Freibads am Bolzberg (PAZ berichtete). Dazu nimmt jetzt Hans-Joachim Föste im Namen der Gemeinde Ilsede und des Bürgermeisters Stellung.

Das Freibad am Bolzberg in Gadenstedt wird von der Gemeinde Ilsede betrieben. „Wie bei fast allen Freibädern reichen die Erlöse aus den Eintrittsgeldern längst nicht aus, um den finanziellen Aufwand für den laufenden Betrieb des Bades zu decken“, so Föste. In 2016 seien vom Gesamtaufwand nur etwas über ein Viertel durch die Eintrittsgelder erwirtschaftet worden – also fast drei Viertel des Aufwandes habe die Gemeinde Ilsede aus Haushaltsmitteln dazugegeben.

„Andere Kommunen müssen ihre Freibäder teilweise wegen angespannter Haushaltslage schließen. Die Gemeinde Ilsede hat sich jedoch eindeutig dafür ausgesprochen, das Freibad am Bolzberg auch weiterhin ihren Einwohnern als Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeit anzubieten, obwohl die Aufwendungen für derartige ,freiwillige Ausgaben’ laut Zukunftsvertrag im Rahmen der Haushaltskonsolidierung an Höchstbeträge gebunden sind“, sagt Föste.

Durch ständig steigenden Betriebsaufwand sei im Vorfeld der Freibadsaison in den gemeindlichen Gremien intensiv über Eintrittspreise und Tarifstruktur beraten worden. Im Ergebnis sollte eine Deckungsquote von einem Drittel durch Eintrittsgelder erreicht werden. Dabei lägen die neuen Eintrittspreise im Bereich umliegender, vergleichbarer Freibäder.

Ausgehend von den Tageseintrittspreisen, die zwischen Erwachsenen, Kindern und Ermäßigten unterscheiden, gebe es unter anderem für „Vielschwimmer“ die Möglichkeit, Saisonkarten zu erwerben, die theoretisch bei täglicher Nutzung an den 133 Saisontagen ein tägliches Eintrittsgeld von 70 Cent pro Erwachsener und 34 Cent pro Kind ergeben würden. Eine zusätzliche ermäßigte Saisonkarte für Anspruchsberechtigte der Tageskarten sei nicht mehr aufgenommen worden, da dies eine „Vergünstigung der Vergünstigung“ darstelle. Im Hinblick auf den angestrebten Kostendeckungsanteil der Eintrittsgelder von einem Drittel wäre diese Reduzierung letztlich durch noch höhere Beträge der „Vollzahler“ aufzufangen. „Unabhängig davon werden Anregungen und Kritik der Badbesucher zur Tarifstruktur aufgenommen und im Hinblick auf eine eventuelle Anpassung für die kommende Saison in die Beratung im Fachausschuss eingebracht. Bisher liegen dazu aber sehr wenige Mitteilungen vor“, so Föste.

Von Dennis Nobbe

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