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Gedankenaustausch zum Thema Schulentwicklung

Informationsveranstaltung in Ilsede Gedankenaustausch zum Thema Schulentwicklung

Sehr emotional und doch meist sachlich – so verlief die Informationsveranstaltung über die Beschlussvorlage zur Schulentwicklung in der Gemeinde, zu der Vertreter der Ilseder Fraktionen eingeladen hatten. Im voll besetzten Ilseder Festsaal erhielten die Bürger die Gelegenheit, sich zu den umstrittenen Plänen eines zentralen Schulneubaus in Gadenstedt zu äußern.

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Die Rats- und Verwaltungsmitglieder mit Moderatorin Kerstin Wosnitza (4. v.r.).
 

Quelle: Thomas Freiberg

Gross Ilsede.  Die Bürger konnten ihre Wünsche, Anregungen und Bedenken den Ratsmitgliedern auf den Weg zur weiteren Diskussion der Vorlage im Schulausschuss am 26. Oktober mitgeben. In der Ratssitzung Ende des Jahres soll es dann zu einer Entscheidung für den Erhalt der stark sanierungsbedürftigen Grundschulen in Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde oder für einen Neubau kommen. Moderiert wurde die Veranstaltung von der PAZ-Redakteurin Kerstin Wosnitza.

Nach einer Vorstellung der Beweggründe für diese Veranstaltung durch die Ratsmitglieder Marcus Seelis (CDU), Jörg Gilgen (SPD) und Stefanie Weigand (Grüne) erläuterte Otto-Heinz Fründt, Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, die Entstehungsgeschichte der Diskussion, warum überhaupt über einen Neubau nachgedacht werde.

Im Anschluss erhielten die Anwesenden die Gelegenheit zum Gedankenaustausch,von der rege Gebrauch gemacht wurde. Stark thematisiert wurde das Thema Bustransport im Falle eines zentralen Schul-Neubaus. Einen weiteren großen Raum in der Diskussion nahm die Qualität der pädagogischen Arbeit und des sozial-emotionalen Lernens ein. Die Mehrzahl der Anwesenden war der Ansicht, dass gerade kleine Schulen im eigenen Ort ein besseres Umfeld für die Entwicklung von zunehmend verhaltensauffälligen Kindern böten. Außerdem müsse bei der Entwicklung der Inklusion bedacht werden, dass auch „normale“ Kinder ein Anrecht auf ein „normales“ Lernumfeld hätten.

Weitere Vorwürfe aus dem Publikum betrafen die wirtschaftliche Kalkulation, welche in der Beschlussvorlage enthalten ist und von einigen Bürgern stark angezweifelt wurde. Letztendlich wurde die Idee eines Bürgerentscheides in den Raum gestellt.

Da nicht für alle Wortmeldungen Platz war, gab es im Anschluss an die Informationsveranstaltung die Möglichkeit, weitere Gedanken niederzuschreiben und dem Rat mitzugeben.

Sowohl Fründt als auch Gilgen als Vorsitzender des Schulausschusses zogen ein positives Fazit. „Ich finde, dass der Abend positiv verlaufen ist, die meisten Anwesenden kämpfen für den Erhalt ihrer kleinen Schule. Man muss aber bedenken, dass weitere Untersuchungen auch wieder neues Geld kosten“, so Fründt. Gilgen fügte abschließend hinzu, dass der Rat nun die Aufgabe habe, „die Punkte, die die Eltern genannt haben, aufzuarbeiten und in die Entscheidung mit einzubeziehen.“

Von Antje Ehlers

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