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Ilsede Gebläsehalle soll Eigentum des Kreises werden
Kreis Peine Ilsede Gebläsehalle soll Eigentum des Kreises werden
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10:00 26.11.2015
Die Gebläsehalle in Ilsede: Die Ilseder Ratsgruppe CDU/Baum fordert, die Halle in das Eigentum des Landkreises Peine zu überführen. Quelle: ab
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Zur Gebläsehalle erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU, Andreas Leinz: „Eine Halle dieser Größenordnung gehört in die Hände des Landkreises.“ Zwar zahle der Kreis Miete an die Gemeinde Ilsede, doch die Gemeinde habe für die Instandhaltung der Gebläsehalle zu sorgen und Investitionen zu tätigen. So stünden für die Halle 200 000 Euro für Brandschutzmaßnahmen und bauliche Veränderungen im Haushaltsentwurf 2016.

„Nutznießer sind der Landkreis und alle Gemeinden. Für uns ist die Halle ein Zuschussgeschäft“, begründet Leinz den Vorstoß. Normalerweise finden in der Gebläsehalle Veranstaltungen statt, seit Mitte Oktober wird sie jedoch als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge genutzt. Zudem wollen die Christdemokraten die Bauland-Entwicklung in der Gemeinde vorantreiben und hierfür rund eine Million Euro, unter anderem zum Ankauf von Grundstücken, im Etat bereitstellen. „Hier haben wir vor allem den schnellen Verkauf des Baugebiets Zitterfeld in Gadenstedt sowie die Entwicklung des bereits lange geplanten Baugebiets Groß Ilsede Nord im Sinn“, erklärt Fraktionschef Rainer Röcken in einer Pressemitteilung und ergänzt: „Junge Familien sind besonders wichtig für den Erhalt der Schulen. Ohne Kinder brauchen wir uns über Baumaßnahmen gar nicht zu unterhalten. Der hohe Anteil junger Familien unter den Flüchtlingen ist eine Riesen-Chance für uns.“

Forcieren will die Gruppe auch den Breitband-Ausbau. „Ein schnelles Internet-Angebot ist gerade in unserem ländlichen Raum für Wohnort-Entscheidungen für Bürger und Standort-Entscheidungen von Unternehmen von großer Bedeutung“, sind die Christdemokraten überzeugt. Für den Ausbau wollen sie 100 000 Euro im Haushalt einplanen.

Außerdem soll beim Personal in der Verwaltung angesetzt werden. Die Personalaufwendungen seien mit 6,9 Millionen Euro eine große Haushaltsposition. Diese dürften in den nächsten Jahren nicht steigen, tariflich bedingte Erhöhungen seien aufzufangen, etwa durch fusionsbedingte Synergie-Effekte. Leinz fordert: „Wir brauchen ein Personal-Entwicklungskonzept.

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