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Gänsehaut pur bei „‚See you in Heaven“

Gross Ilsede Gänsehaut pur bei „‚See you in Heaven“

„Haben Sie Freude am Leben?“, „Haben Sie Zeit im Leben?“ – mit solchen Fragen von „Gevatter Tod“ sahen sich die Besucher schon am Eingang konfrontiert und konnten ahnen: Das Gospelkonzert „See you in Heaven“ wird anders sein als das, was man kennt. Auch der Veranstaltungsort unterschied sich von den vorherigen Konzerten des Klein Ilseder St. Urban Gospel Chors: Statt in der ehrwürdigen Jakobikirche war es am Wochenende die Gebläsehalle.

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„See you in Heaven“: Mit einer Kombination aus Gesang, Show und Kunst begeisterte der St.-Urban-Chor an zwei Abenden in der Gebläsehalle.

Quelle: im

Groß Ilsede. Ein ganzes Menschenleben zu durchschreiten, mit Licht- und Musik-Effekten symbolisch darzustellen und mit Liedern zu begleiten – das war das Ziel der beiden Konzerte am Wochenende – etwa 1200 Besucher sahen das Spektakel an beiden Abenden. Viele der Lieder waren, so Lars Peters, Leiter des Chores, „Welturaufführungen“ und extra für die „See you in Heaven“-Konzerte getextet und komponiert.

Mit dem „Gott sprach, es werde Licht“, startete der Abend. Den Beginn des Lebens symbolisierte ein Baby, das schlafen möchte und mit dem Gute- Nacht-Lied „La,le,lu“ in den Schlaf gesungen wurde. Das Publikum stimmte ein und die ersten von unzähligen Gänsehautschauern jagten über die Unterarme. Der Weg und gleichzeitige Kampf zum „Ernst des Lebens“ war treffend mit der Textzeile „Ich will doch nur, dass Du mich respektierst – es geht nun mal um mein Leben“ beschrieben.

In der Lebensmitte kommen die Fragen: „So habe ich mir das nicht vorgestellt und das soll mein Leben sein?“ Aber unser aller Leben ist auch geprägt von der Ignoranz Einzelner.

Ungewöhnlich: Das Gospelkonzert wird von hartem Rock durchbrochen. Der „Egosong“, komponiert und unnachahmlich gesungen von Arnd Heiden, hält dem Zuschauern den Spiegel vor: Nein, so wollen wir nicht sein.

Im Alter kommen die Gebrechen, die Schmerzen und auch die Melancholie. Wenn einen eine schlechte Diagnose ereilt, kommt unweigerlich die Frage: „Warum ich?“ Karina Glenewinkel wirft genau diese Frage stimmgewaltig in den Raum. Das Leben ist endlich – das ist allen klar – manchmal kommt das Ende nach langem Kampf oder plötzlich, einfach so, lautet die Botschaft. Aber das Wissen oder Hoffen, dass man seine Lieben, irgendwo anders wieder sieht, ist ein großer Trost: „See you in Heaven“ ist auch das Abschlusslied des Abends. Und wie viele Jahre davor, möchte man in diesem Chor mitsingen und dieses Mal auch glauben, dass dieser Traum in Erfüllung geht.

Fazit des Abends: Wieder hat der St. Urban Gospel Chor etwas ganz Neues gewagt und wieder gab es Gänsehautfeeling pur – dank einer tollen Chorleistung und hervorragender Solisten.

su

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