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Ilsede Gadenstedt: Plakative Statements gegen Straßenausbaubeiträge
Kreis Peine Ilsede Gadenstedt: Plakative Statements gegen Straßenausbaubeiträge
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21:25 26.07.2018
Maren Zacharias (4. v.l.) zusammen mit weiteren Anwohnern aus Gadenstadt, die sich gegen die Straßenausbaubeiträge aussprechen. Quelle: Dennis Nobbe
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Gadenstedt

Nicht zu übersehen sind die Schilder in der Straße Am Geierberg in Gadenstedt: Leuchtend gelb prangen sie unter anderem am Haus der Familie Zacharias. „Straße saniert, Bürger ruiniert! Straßenausbaubeiträge weg!“ oder „Straßenausbaubeiträge – Heute wir! Morgen ihr?“ ist darauf zu lesen.

Hintergrund: In Gadenstedt kommen auf die Anwohner der Ortsdurchfahrt voraussichtlich hohe Anliegerbeiträge zu, wenn die Straße saniert wird. Dagegen hat sich schon vor einiger Zeit Widerstand geregt, unter anderem wurde 2016 die Bürgerinitiative (BI) „Wir für Gadenstedt“ gegründet.

Großes Interesse

Sie hat vor einigen Wochen gemeinsam mit 16 anderen BIs das Niedersächsische Bündnis gegen Straßenausbau-Beiträge gegründet. „Es geht dabei längst nicht mehr nur um Gadenstedt. Es geht darum, das System der Straßenausbaubeiträge niedersachsenweit abzuschaffen“, macht Maren Zarachias von „Wir für Gadenstedt“ deutlich.

Das Interesse ist groß: Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Zahl der im Bündnis organisierten Bürgerinitiativen mehr als verdoppelt.

Man habe sich zusammengeschlossen, um Netzwerke zu bilden, Kräfte zu bündeln und Ideen auszutauschen. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass das funktioniert, sind die Schilder. „Sie wurden von einer BI in Stade entwickelt, die sie gern weitergibt. Man kann sie über das Internet beziehen“, erklärt Zacharias.

Thema ist in Bewegung

Sie hofft nun, dass nicht nur die Betroffenen in Gadenstedt die plakativen Statements an ihren Häusern oder Zäunen befestigen, sondern möglichst viele Bürger. „So kann man der Sache Nachdruck verschaffen“, ist sie überzeugt.

Insgesamt ist in das Thema in jüngster Zeit viel Bewegung gekommen. Derzeit wird in Hannover diskutiert, ob die Beträge zugunsten eines anderen Systems abgeschafft werden. Aber auch vor Ort ist es aktuell: Zum Beispiel in Edemissen und Hohenhameln hat die Diskussion darüber begonnen.

Das Thema sei schwierig anzugehen, denn Straßenausbaubeiträge beträfen punktuell immer nur wenige Hausbesitzer. Da die Summen jedoch immer höher würden, gehe es immer öfter um die Existenz, sagte Zacharias.

Von Kerstin Wosnitza

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