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Gadenstedt: Bau der Zentralkläranlage geht nach Plan voran

Rohbau abgeschlossen, Einfahrphase im Spätsommer Gadenstedt: Bau der Zentralkläranlage geht nach Plan voran

Es geht voran mit dem Bau der Zentralkläranlage bei Gadenstedt: Alles liegt im Zeitplan, der Rohbau der Becken und des Betriebsgebäudes ist abgeschlossen. Bis zum Spätsommer soll auch die technische Ausrüstung einsatzbereit sein.

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Projektleiter Marco Knoop an einem der beiden Reaktorbecken. Im Hintergrund steht das Betriebsgebäude.

Quelle: Wasserverband Peine

Gadenstedt. Zufrieden zeigt sich Michael Wittemann, Technischer Leiter des Wasserverbandes Peine, mit dem Stand der Bauarbeiten der Zentralkläranlage bei Gadenstedt: „Der Bau liegt gut im Zeitplan, der Rohbau der Becken und des Betriebsgebäudes ist abgeschlossen. Nun widmen wir uns der technischen Ausrüstung.“ Bis zum Spätsommer sollen die Arbeiten beendet sein, dann beginnt mit dem Animpfen von Klärschlamm die sogenannte Einfahrphase der Anlage.

„Unser erfahrener Projektleiter Marco Knoop hatte den Bau schon in der Zeit der Betriebsführung begleitet. Das sichert uns jetzt, mit der Übertragung der Abwasseraufgaben auf den Verband, einen reibungslosen Übergang“, so Wittemann. Der Neubau der auf 12 500 Einwohner ausgelegten Kläranlage begann im Mai 2017. Die Kosten (ohne externe Einrichtungen) belaufen sich auf rund neun Millionen Euro.

Zufrieden mit dem Verlauf ist auch der Projektleiter: „Die beauftragte Fachfirma Kögel hat gut gearbeitet. Das hat dazu beigetragen, dass die langanhaltenden Niederschläge keine signifikanten Verzögerungen bewirkt haben“, fasst Ingenieur Knoop zusammen. „Somit konnten die Rohbauten sowohl der Becken, in denen die biologische Reinigung erfolgen wird, wie auch des 20 Meter durchmessenden Vorspeichers und des Betriebsgebäudes noch deutlich vor der Weihnachtspause abgeschlossen werden.“ Ein wichtiger Brandschutz-Baustein ist die 200 Kubikmeter fassende Zisterne, die ebenfalls sicher eingebaut wurde.

So geht es jetzt weiter

Nach erfolgreicher Dichtheitsprüfung könne man sich nun auch der technischen Ausrüstung des über fünf Meter tiefen Bauwerks widmen. Knoop: „In den nächsten Monaten koordinieren wir diverse Gewerke, die zeitlich eng aufeinander abgestimmt agieren werden: vom Einbau von Lüftungsleitungen und der Steuerungstechnik für die sogenannten Reaktorbecken, in denen später die Bakterien arbeiten werden, bis hin zu Fliesen, Heizung und Sanitär für das Betriebsgebäude.“

Ein Meilenstein wird der Einbau der beiden Kompaktrechen-Anlagen im Frühjahr sein, blickt Knoop voraus.

Das neue Hauptpumpwerk auf dem Gelände der bisherigen Kläranlage wird gleich mit hergestellt. „Wir nutzen hier die Synergien, die uns das Vergaberecht bietet, und halten damit die Kosten für diese wichtige Komponente der Abwasserbeseitigung so niedrig wie möglich“, so Knoop.

Von Dennis Nobbe

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