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Fusion: Annäherung im Schneckentempo?

Ilsede/Lahstedt Fusion: Annäherung im Schneckentempo?

Im Schneckentempo geht die mögliche Fusion der beiden Gemeinden Ilsede und Lahstedt derzeit nur noch voran. Ende Januar soll es nun weitere Gespräche geben – Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes appelliert im Vorfeld an die zuständigen Politiker beider Gemeinden.

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Gemeinsames Erbe von Ilsede und Lahstedt: Das Hüttengelände.

Quelle: Archiv

Ilsede. Für den Ilseder Verwaltungs-Chef gibt es keine Alternative zu der Fusion mit der Nachbargemeinde Lahstedt. Nur so könnten beide Kommunen finanziell wieder handlungsfähig werden. „Wer die Fusion torpediert, muss sich später die Frage gefallen lassen, warum er diese Chance nicht genutzt hat“, sagt Brandes.

Die durchaus positiv gestarteten Verhandlungen zwischen den beiden Gemeinden waren zuletzt ins Stocken geraten. Streitpunkt war hierbei der sogenannte Hüttenvertrag, der unter anderem regelt, welche Kosten auf dem Hüttengelände durch wen getragen werden. Die SPD/Grüne/Rohne-Gruppe hatte die Ratifizierung des Vertrages abgelehnt, was zu Verstimmungen beim möglichen Partner gesorgt hatte.

Die Lahstedter zogen sich zurück und warfen Ilsede vor, sich auf Kosten des Bruders gesundstoßen zu wollen. Brandes betont, dass beide Gemeinden ähnliche finanzielle Voraussetzungen hätten und zum Beispiel bei der Pro-Kopf-Verschuldung gar nicht so weit auseinanderliegen würden. „Wir wollen auf Augenhöhe verhandeln“, erläutert Brandes. „Lahstedt soll keine Schulden von uns übernehmen.“

Mit Spannung wird nun die Sondersitzung des Ilseder Rates am 15. Februar erwartet. Auf der Tagesordnung steht dabei der umstrittene Hüttenvertrag. „Wenn es da keine Einigung gibt, hätten wir den Salat“, sagt Brandes. Lahstedt würde sich wahrscheinlich von der Fusionsidee komplett verabschieden, eine weitere Zusammenarbeit der beiden Gemeinden etwa beim Zweckverband wäre nur schwer möglich. „Diesen Domino-Effekt müssen wir alle auf jeden Fall verhindern“, mahnt Brandes.

mu

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